Nachdem alles erledigt war – Wohnmobil abgestellt und ausgerichtet, am Automaten angemeldet, Strom angeschlossen und Münzen für 2kW eingeworfen – habe ich das Fahrrad aus der Garage geholt und noch einmal alles überprüft, nicht zuletzt wegen der längeren Anfahrt hierher.
Dann konnte es losgehen. Ein konkretes Ziel hatte ich nicht. Stattdessen habe ich einfach einen Punkt auf dem Fahrradnavi bestimmt, der etwa 30 km westlich liegt. Meist ist „Graveltour“ ausgewählt, da hier Routen vorgeschlagen werden, die nach Möglichkeit abseits der üblichen Strecken verlaufen. So werden zum Beispiel auch viele Fahrradwege entlang von Straßen vermieden.
Es lassen sich aber leider nicht alle Strecken tatsächlich fahren, da zum Teil die Streckenbeschaffung für mich nicht fahrbar ist, oder es schlicht verboten ist dort zu fahren. Dann heißt es eben umplanen und einen anderen Weg nehmen, auch schonmal den einen oder anderen Kilometer wieder zurückzufahren.
Nach kurzer Fahrt habe ich den Campingplatz „Nordsee-Camp Norddeich“ passiert. Vor einigen Jahren hatten wir hier bereits mit dem Wohnwagen einen Urlaub verbracht. Leider ist der Campingplatz in der Wintersaison geschlossen.
In früheren Tagen standen hier die Sendemasten von der Küstenfunkstelle „Norddeich Radio“. Von dort aus wurden 90 Jahre lang mit Schiffen in aller Welt gefunkt.
An der Küste von Norddeich einige Kilometer Richtung Greetsiel sind diese „Felder“ zu sehen. Es sind Lahnungen, die zum Küstenschutz dienen.
Sie beruhigen die Strömungen und stabilisieren dass Deichvorland.
Hinter dem Deich befindet sich der Störtebeckerkanal. Er ist eine Verbindung zwischen Norder Tief und anderen Entwässerungsgräben und dem Leyhörner Sieltief. Weiter geht es von dort aus zum Schöpfwerk Leyhörn ins Leyhörner Außentief und dann in die Nordsee.
Der Weg an der See entlang bis zum Leyhörner Außentief.
Am Leyhörner Außentief endet das Entwässerungssystem des Hinterlandes. Über die Schleuse Leysiel wird das Wasser kontrolliert ins Wattenmeer geleitet. Bei Flut bleibt das Siel geschlossen, um ein Zurückströmen zu verhindern – ein typisches Element des Küstenschutzes in Ostfriesland.
Auf dem Weg zur Schleuse habe ich aus der Entfernung einen Leuchtturm gesehen, der mir bekannt vorkam. Ich bin dann auf der Rückfahrt näher herangefahren und aus der Nähe betrachtet bemerkt, dass es sich um den Pilsumer Leuchtturm handelte – dem ehemaligen Wohnsitz von OTTO (In „Otto – Der Außerfriesische“).
Auf der Hin-und Rückfahrt bin ich durch Greestsiel gekommen.
Greetsiel ist ein kleines Fischerdorf mit historischen Gebäuden an der Nordseeküste, bekannt für seinen malerischen Hafen und die Krabbenkutter.
Greetsiel ist ein beliebter Ausgangspunkt für Wattwanderungen, Krabbenkutterfahrten und Radtouren entlang der Küste.
Insgesamt war es eine abwechslungsreiche Tour mit viel Meerblick, ruhigen Wegen und dem charmanten Ortskern von Greetsiel. Trotz kleiner Umwege und nicht durchgehend befahrbarer Abschnitte habe ich die Strecke genossen und kann sie gut für ähnliche Touren empfehlen.
Die Fahrradtour nach Horumersiel führte von Harlesiel aus über Deiche und schmale Wege bis hinter Horumersiel. Schafe auf der Strecke, weite Wiesen zwischen See und Deich und ein ruhiger Blick über das Watt prägten die Tour.
Die Fahrradtour von Dresden nach Mortitzburg führte durch die Dresdner Heide nach Moritzburg: 430 Höhenmeter, Schlossblick am See, Fasanenschlösschen und ein Leuchtturm, den man hier sicher nicht erwarten würde.
Ein paar Tage an der Nordsee – auf der Suche nach Luft, Ruhe und Erholung
Im Herbst habe ich mir eine Coronainfektion eingefangen. Nach dem Abklingen war noch immer ein starker Husten vorhanden. Also habe ich beschlossen, einige Tage an die Nordsee zu fahren – nicht zuletzt, weil die Temperaturen noch „erträglich“ waren.
Als erstes Ziel hatte ich Norddeich geplant. Um möglichst früh dort zu sein (nur drei Nächte Aufenthalt erlaubt), machte ich in Schüttorf eine Zwischenstation. Der Stellplatz war kostenlos und sogar mit Ver- und Entsorgung ausgestattet. Er lag auf einem Parkplatz und war nicht besonders schön, aber zum Übernachten absolut ausreichend – danke an Schüttorf.
Tag 1: Ankunft Norddeich
Am nächsten Tag bin ich dann ganz früh los Richtung Norddeich. Bis zum Ziel war freie Fahrt. Auf der A31 war es relativ entspanntes Fahren. Nach der Ankunft auf dem Stellplatz in Norddeich habe ich zunächst die Tickets 3 x 17 € Stellplatzgebühr und 3 x 1,80 € Gästebeitrag gelöst (Stand: Ende 2025). Der Platz hat 100 Stellplätze, war aber nicht stark belegt.
Strom habe ich auch angeschlossen und 2 € für 4 kW eingeworfen, da es im Winter mit Solar nicht ausreichend Kapazität gibt, vor allem nicht beim Laden der Fahrradakkus.
Für die Ver- und Entsorgung musste nichts extra bezahlt werden, es war alles im Preis enthalten.
Für den zweiten Tag in Norddeich habe ich einen Ausflug nach Norderney geplant. Dazu musste ich früh aufstehen, da erstmal ein kleiner Fußmarsch zur Fähre anstand.
Die Seehundstation Norddeich liegt nur wenige hundert Meter vom Stellplatz entfernt. Zwischen eindrucksvollen Informationen zur Vergangenheit des Seehundschutzes und der lebhaften Fütterung der Jungtiere wurde deutlich, wie wichtig diese Arbeit heute ist.
Nach dem Besuch der Seehundstation habe ich das Fahrrad herausgeholt und habe eine Fahrradtour von Norddeich nach Dornumersiel gemacht
Tag 4 – Ankunft in Harlesiel
Am nächsten Tag musste ich den Platz dann verlassen. Zunächst musste ich eine neue Gasflasche haben, die an einer Tankstelle mit 32,50 Euro etwas teurer als gewohnt war. Dann bin ich weiter nach Harlesiel gefahren. Dort gibt es einen Platz, der auch im Winter eine Ver- und Entsorgungsstation anbietet. Der Preis incl. Gästebeitrag, Duschen, Toilettennutzung und sogar Strom betrug 19 Euro (Stand: Ende 2025).
Die Besucherzahl war übersichtlich. Im Hintergrund die freie Fläche ist in der Saison ein Campingplatz.
Zum ersten mal habe ich eine automatische WC Kassetten Reinigung in Anspruch genommen. Da es auch nicht sauberer wird spare ich mir demnächst die 2 Euro und mache es auf die herkömmliche Art.
Der Platz war gut ausgestattet, Duschen, Toiletten – alles im Preis enthalten. Nur Waschmaschine und Trockner mussten mit 3,50 Euro per App bei Bedarf hinzugebucht werden.
Die Fahrradtour nach Horumersiel führte von Harlesiel aus über Deiche und schmale Wege bis hinter Horumersiel. Schafe auf der Strecke, weite Wiesen zwischen See und Deich und ein ruhiger Blick über das Watt prägten die Tour.
Radtour von Harlesiel nach Jever durchs friesische Binnenland – mit Weihnachtsmarkt, Schlossblick und windigem Rückweg über Carolinensiel.
Tag 6 – Ankunft in Leer
Zwischenstation auf der Rückfahrt in Leer
In Leer gibt es einen kostenlosen Stellplatz in der Stadt. Dieser hat allerdings nur 5 Plätze und ich hatte Glück einen zu ergattern. Es gibt sogar eine Ver- und Entsorgungsstation, die allerdings dann kostenpflichtig ist. Eigentlich wollte ich hier übernachten, nachdem ich allerdings den Hafen und die Fußgängerzone angeschaut hatte, habe ich dann doch beschlossen komplett zurück zu fahren. Es gab hier im Moment nichts was ich mir noch anschauen wollte.
Ein paar Eindrücke der Buden in der Fußgängerzone. Das Fischbrötchen hier hat jedenfalls gut geschmeckt.
Die Reise hat ihren Zweck erfüllt. Meinen Atemwegen ging es bedeutend besser. Selbst mit dem Asthma hatte ich weniger Probleme, für einen dauerhaften Erfolg war die Reise allerdings zu kurz.
Altstadt, Elbe und persönliche Eindrücke: Dresden begleitet mich schon seit vielen Jahren. Zwischen historischen Bauwerken, Elberadweg und Ausflügen in die Sächsische Schweiz verbinden sich Stadt, Natur und Fahrradtouren zu einer abwechslungsreichen Reise. Dresden mit dem Wohnmobil und Fahrrad erleben
Im Juli 2025 waren wir an der Nordsee in Noordwijk unterwegs, einem beliebten Küstenort in der Provinz Südholland (Niederlande). Übernachtet haben wir auf dem Recreatiepark Noordwijkse Duinen, für den wir vorab einen Stellplatz reserviert hatten.
Im Mai führte uns die Reise an die Ostsee nach Börgerende-Rethwisch zwischen Warnemünde und Kühlungsborn. Der kleine Ort ist ein idealer Ausgangspunkt für Fahrradtouren entlang des Ostseeküstenradwegs.
Unterwegs begegnen mir immer wieder besondere Motive aus der Natur. Tiere und Pflanzen, die durch ihr Verhalten, ihre Form oder ihr Umfeld auffallen und einen Moment innehalten lassen.
Auf dieser Seite sammle ich ausgewählte Naturbeobachtungen – unabhängig von konkreten Reisen oder Orten. Der Fokus liegt auf einzelnen Motiven, Details und kurzen Begegnungen, die sich nicht in klassische Reiseberichte einordnen lassen.
Die Fahrradtour nach Horumersiel führte von Harlesiel aus über Deiche und schmale Wege bis hinter Horumersiel. Schafe auf der Strecke, weite Wiesen zwischen See und Deich und ein ruhiger Blick über das Watt prägten die Tour.
An einem der letzten Tage bin ich nochmal nach Moritzburg geradelt. Ich habe mir erneut das Blaue Wunder zur Elbüberquerung ausgesucht, da direkt dahinter die Route beginnen sollte.
Der Weg führte schon relativ früh durch Teile der Dresdner Heide – einem der größten Stadtwälder Deutschlands. Die Tour verlief allerdings eher am Rand entlang. Für einen der nächsten Besuche in Dresden habe ich mir vorgenommen, hier etwas länger zu verweilen und die Heide intensiver zu erkunden.
Weiter ging nach Hellerau, einem Stadtteil von Dresden in der Nähe des Flughafens. Von dort aus führte die Strecke durch Rähnitz schließlich weiter Richtung Moritzburg.
Schloss Moritzburg wurde bereits 1542 im Stil der Renaissance von Herzog Moritz als Jagdschloss errichtet. Viele Jahre später ab 1723, ließ August der Starke es zum barocken Jagd- und Lustschloss mit Tiergehegen und neuen Teichanlagen umbauen. Um 1800 kamen das Fasanenschlösschen, der Hafen und der Leuchtturm am Niederen Großteich Bärnsdorf hinzu.
Die barocke Anlage mit ihren symmetrischen Teichen zählt heute zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Sachsen. Besonders bekannt wurde Schloss Moritzburg auch durch den Märchenfilm „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“.
Der etwa 33 Meter hohe Backturm vom barocken Schloss Mortitzburg bei Dresden war zu dem Zeitpunkt eigerüstet, da die Turmhaube erneuert werden musste. Um etwa 200 Räume in einem Schloss dieser Größe zu erhalten, muss kontinuierlich viel geleistet werden. Dächer, Turmhauben, Fassaden und Innenräume brauchen Pflege – oft mehr, als man als Besucher wahrnimmt. Bei solchen historischen Bauwerken sind regelmäßig arbeiten zur Erhaltung notwendig und so kann man sie nicht immer fotogen vorfinden. Dafür bot sich aber auf der Rückseite eine gute Gelegenheit für ein baustellenfreies Foto.
Aschenbrödel habe ich leider nicht getroffen. Vielleicht war es wegen der Bauarbeiten einfach zu laut.
Ich hatte mir eine freie Bank am See ergattert und eine kleine Pause mit Kaffee und Blick auf Schloss Moritzburg eingelegt.
Anschließend bin ich dann weiter Richtung Wildgehege gefahren. Leider zeigten sich keine Tiere in der Nähe des Zauns. Als nächstes stand das Fasanenschlösschen auf dem Plan. Der Weg dorthin führte am Venusbrunnen vorbei.
Das Fasanenschlösschen diente August dem Starken im 18. Jahrhundert als Ort für Jagden und rauschende Feste. Noch heute spürt man ein wenig von dieser barocken Inszenierung.
Ein Stück weiter am Großteich befindet sich der Moritzburger Leuchtturm – der einzige historische Leuchtturm Sachsens.
Der Leuchtturm wirkt wie ein Relikt aus einer anderen Welt. Mitten in der Teichlandschaft würde man hier am wenigsten einen Leuchtturm vermuten.
Moritzburg ist damit weit mehr als nur ein Zwischenziel – es lohnt sich, hier Zeit einzuplanen und nicht nur vorbeizuradeln. Das Käthe-Kollwitz-Haus, eine Besichtigung mit Führung im Schloss Moritzburg – die ich vor einigen Jahren bereits gemacht habe, ebenso wie ein Besuch des Wildgeheges und des Lustschlösschens sind lohnende Unternehmungen. Nicht zuletzt lädt die Gegend mit ihren weitläufigen Wäldern und den zahlreichen Teichen zum Spazierengehen und Wandern ein.
Mit diesen Eindrücken aus Moritzburg ging die Fahrt weiter nach Radeburg, nicht zu verwechseln mit Radeberg. Es ist ein nettes Örtchen mit einem schönen Marktplatz. Von hier aus ging die Fahrt wieder zurück nach Dresden, mit einem weiteren Zwischenstopp zu einem Besuch in Trachau. Auch hier gab es Abschnitte die durch Wälder fürten.
Die gesamte Tour kam auf rund 430 Höhenmeter – fast so viele wie bei der Fahrt zur Bastei. Über den Höhenunterschied von hoch zu runter möchte ich lieber nichts mehr sagen.
Eine abwechslungsreiche Runde zwischen Elbe, Dresdner Heide und Schloss Moritzburg – mit mehr Höhenmetern, als man zunächst vermuten würde. Trotz E-Bike haben sich die 76 km nachher in den Beinen bemerkbar gemacht.
Altstadt, Elbe und persönliche Eindrücke: Dresden begleitet mich schon seit vielen Jahren. Zwischen historischen Bauwerken, Elberadweg und Ausflügen in die Sächsische Schweiz verbinden sich Stadt, Natur und Fahrradtouren zu einer abwechslungsreichen Reise. Dresden mit dem Wohnmobil und Fahrrad erleben
Mit dem Fahrrad von Dresden nach Meißen entlang der Elbe – hin flussabwärts auf dem linken Elbufer, zurück elbaufwärts auf der gegenüberliegenden Seite. Den Abschluss bildet der weite Blick auf die Dresdner Altstadt.
Bei bestem Wetter führte mich die Tour von Dresden aus auf dem Elberadweg nach Tschechien – durch Felslandschaften und Elbauen. Auf dem Rückweg zeigte sich, wie schnell das Wetter hier wechseln kann.
480 Höhenmeter hinauf zur Bastei – lohnt sich das mit dem Fahrrad? Eine abwechslungsreiche Tour von Dresden über Lohmen in die Sächsische Schweiz mit beeindruckenden Panoramen und entspannter Rückfahrt entlang der Elbe.
Die Radtour zur Bastei ist eine anspruchsvolle, aber landschaftlich beeindruckende Strecke in der Sächsischen Schweiz. Da ich bei meiner Tour Richtung Tschechien die Bastei bereits von unten gesehen hatte und selbst schon einige Jahre nicht mehr oben gewesen war, wollte ich es diesmal anders angehen: mit dem Fahrrad bis hinauf. Mit einem E-Bike ist das heute zwar keine große sportliche Herausforderung, aber der Reiz liegt ohnehin weniger in der Anstrengung als im Weg dorthin.
Von Dresden über Birknitz (Pirna) und Lohmen zur Bastei
Die Fahrt ging zunächst – wie schon öfter – auf dem Elberadweg Richtung Pirna. Ich nahm dann die erste Fähre, die auf dem Weg lag um auf die andere Elbseite zu gelangen. Diese brachte mich zu einem kleinen Ort Birkwitz, einem Stadtteil von Pirna. Einige Orte später bog ich dann Richtung Lohmen ab. Ab hier wurde die Tour etwas gebirgiger.
Anstieg zur Bastei – zum Teil steil, aber machbar
Steigungen bis zu 15% gab es zwar, allerdings nur auf kurzen Abschnitten – die meiste Strecke war moderater. In Lohmen hatte ich die Beschilderung mal wieder einmal falsch interpretiert und dadurch einen Umweg eingebaut.
Weiter ging es dann auf der Basteistraße bis zum Reisemobil- und Caravanpark Bastei. Diesen habe ich mir etwas genauer angesehen, vielleicht hier demnächst einmal ein oder zwei Tage stehen. Anschließend waren es noch ca. 6-7 km bis zum Vorplatz der Bastei. Leider konnte ich dort keine Möglichkeit finden, das Fahrrad sicher abzustellen. Es wurde darauf hingewiesen, dass Räder am besten in Rathen abgestellt werden und man von dort aus zu Fuß bzw. mit dem Bus fährt. Für mich war es diesmal nicht tragisch, da ich schon mehrfach hier war.
Panorama über die Sächsische Schweiz bei Rathen
Von dort aus bin ich dann auf einer sehr schönen Strecke, die allerdings teilweise an Hauptstraßen entlangführte, nach Rathen gefahren. Von einem Aussichtspunkt bot sich dieser Blick über die Sächsische Schweiz. Kein Foto kann die Weite und Tiefe dieser Landschaft wirklich wiedergeben. Ich konnte mich kaum entscheiden, welches Bild die Stimmung am besten einfängt – deshalb habe ich drei Aufnahmen ausgewählt.
Rückfahrt über Rathen und Pirna – entspannt entlang der Elbe
Die Abfahrt nach Rathen ging zügig und nahezu ohne Anstrengung. Unten angekommen bin ich auf dem rechten Elberadweg flussabwärts zurückgeradelt.
Unterwegs lagen auch mal größere Steinchen am Wegesrand, offenbar waren sie hier einmal heruntergefallen.
In Pirna habe ich mit einer Fähre erneut die Flussseite gewechselt. Etwas weiter in Heidenau war noch ein kurzer Einkaufsstopp fällig – inklusive einer kleinen Belohnung zum Abschluss: einer Eierschecke, einer regionalen Spezialität aus Sachsen.
Fazit zur Radtour zur Bastei
Die Tour verbindet Elberadweg, Sächsische Schweiz und einen sportlichen Anstieg zur Bastei auf abwechslungsreiche Weise. Wer Steigungen nicht scheut, die 480 Höhenmeter sind auf dieser Distanz gut zu schaffen, mit dem E-Bike ohnehin problemlos. Belohnt wird mit beeindruckenden Ausblicken über das Elbtal.
Der Abstieg summierte sich sogar auf etwa 500 Höhenmeter. Damit ist mein „Schweben“ aus der Fahrradtour nach Meißen nun wieder ausgeglichen
Die Fahrradtour nach Horumersiel führte von Harlesiel aus über Deiche und schmale Wege bis hinter Horumersiel. Schafe auf der Strecke, weite Wiesen zwischen See und Deich und ein ruhiger Blick über das Watt prägten die Tour.
Auf dem Elberadweg vom Dresdener Campingplatz Wostra in Richtung Tschechei entfaltet sich eine Abfolge ergreifender Bilder und eindrucksvoller Felslandschaften. Diese Eindrücke lassen sich mit Bildern nur andeuten, nie wirklich wiedergeben.
Auch bei Erdgeschosswohnungen könnten viele Stufen zu bewältigen sein. Links ein Lastenaufzug, rechts ein Teil der Treppe.
Der kleine rote Punkt in der Mitte ist jemand der den kürzeren, aber umständlicheren Weg zur Bastei nimmt.
Die Festung Königstein hochoben auf dem Tafelberg. Eine der größten Bergfestungen in Europa.
Der Raddampfer „Stadt Wehlen“ ist der älteste Schaufelraddampfer der Sächsischen Dampfschiffahrt. Er wurde 1878 gebaut.
Die Fahrt ging weiter bis nach Tetschen-Bodenbach (Děčín) auf der tschechischen Seite der Elbe. Kurz vor der Stadt habe ich umgedreht, weil die Zeit für einen Besuch nicht ausreichte. Ein Mädchen und ein Mann mit Hut ist dort das Zeichen für Fußgängerweg. Ein ähnliches Zeichen wurde 1970 in Deutschland abgeschafft.
Auf dem Rückweg entdeckte ich durch das dichte Gebüsch einen Eingang im Felsen. Die Höhle von Rübezahl? Also nachsehen und vorsichtig anklopfen. Doch Größe und „Innenausstattung“ sprachen doch eher dagegen.
Auf dem Rückweg bin ich in der Höhe von Pirna in einen „kleinen“ Regenschauer gekommen. Zum Glück waren dort mehrere Unterführungen, sodass ich mich relativ geschützt unterstellen konnte. Der Wind hatte trotzdem noch einiges hineingeweht.
Nach dem Schauer konnte ich ohne weitere Zwischenfälle zurück zu Campingplatz.
Die Fahrradtour nach Horumersiel führte von Harlesiel aus über Deiche und schmale Wege bis hinter Horumersiel. Schafe auf der Strecke, weite Wiesen zwischen See und Deich und ein ruhiger Blick über das Watt prägten die Tour.
Am ersten Tag habe ich eine Tour Richtung Meißen unternommen. Den Hinweg wählte ich am linken Elbufer entlang. Bereits nach wenigen Kilometern eröffnete sich ein weiter Blick über die Elbwiesen auf die Silhouette der Dresdner Altstadt. Ganz links ist die Frauenkirche zu erkennen, rechts auf der gegenüberliegenden Seite die Sächsische Staatskanzlei, u.a. Sitz des sächsischen Ministerpräsidenten.
Im weiteren Verlauf kam ich am ehemaligen Standort der Carolabrücke vorbei. Dort, wo im September 2024 die Brücke eingestürzt war, befand sich nun eine großflächige Baustelle. Die Reste der alten Brücke waren offenbar vollständig entfernt. Es war ein seltsames Gefühl, an einer Stelle vorbeizufahren, die noch vor kurzem ein fester Bestandteil des Stadtbildes war.
Der Elberadweg ist teilweise stark frequentiert. Neben zahlreichen Ausflüglern mit dem Fahrrad oder zu Fuß sind hier auch viele Pendler unterwegs, die den Weg täglich zur Arbeit und zurück nutzen. Gerade bei gutem Wetter herrscht entsprechend viel Betrieb. Man sollte daher aufmerksam fahren und stets damit rechnen, zügig überholt zu werden.
Auf dem Weg nach Meißen passiert man die Gohliser Windmühle bei Radebeul. Sie steht leicht erhöht am Wegesrand und lädt mit ihrem Biergarten zu einer Pause ein. Im Inneren befindet sich zudem ein kleines Mühlenmuseum.
Ein alleinstehendes Gebäude am Elberadweg überraschte mit einer kunstvollen Fassadenmalerei rund um das Thema Wein – ein stiller Hinweis auf die Nähe zu Meißen und den sächsischen Weinbergen.
Weiter führte mich die Tour bis nach Meißen. Dort wechselte ich über die Brücke das Elbufer und radelte anschließend auf der rechten Seite flussaufwärts zurück.
Die Silhouette von Albrechtsburg und Dom prägt das Stadtbild eindrucksvoll. Vom Radweg aus bietet sich ein weiter Blick auf die hoch über der Elbe gelegenen Gebäude mit ihren markanten Türmen. Diesmal bin ich jedoch nicht hinauf zur Burg und zum Dom gefahren, sondern habe Meißen lediglich als Wendepunkt der Tour genutzt.
Viele der bekannten Dresdener Bauwerke sind auf dieser Sihouette zu erkennen, von links nach rechts: Der Turm der Frauenkirche, weiter im Vordergrund die Augustusbrücke, das Ständehaus (heute Sitz des Oberlandesgerichts Dresden), daneben im Hintergund der Rathausturm, dann die Kathedrale Ss. Trinitatis Dresden genannt Hofkirche, der Turm rechts davon etwas im Hintergrund ist der Hausmannsturm des Residenzschlosses, gefolgt von Ausschnitt des Hotel Taschenbergpalais Kempinski Dresden, dann über den Baumwipfeln Teile des Zwingers und zum Abschluss die Semperoper seitlich von hinten.
Nach einem Besuch in Trachau musste ich dann wieder die Elbseite wechseln – diesmal über das Blaue Wunder – um zum Campingplatz zurückzukommen.
Links die Tour als Übersicht mit einigen Details. Laut Navi kamen 190 Höhenmeter zusammen – auf einer Strecke, die sich eigentlich fast flach anfühlt. Die vielen kleinen Brückenrampen und Uferanstiege summieren sich offenbar mehr, als man unterwegs wahrnimmt.
Ich finde es immer wieder erstaunlich welche Werte Navis für Höhenmetern ausgeben
190 m hoch, 170 m wieder runter zum gleichen Startpunkt , müsste ich demnach noch ca. 20 m in der Luft schweben.
Die Fahrradtour nach Horumersiel führte von Harlesiel aus über Deiche und schmale Wege bis hinter Horumersiel. Schafe auf der Strecke, weite Wiesen zwischen See und Deich und ein ruhiger Blick über das Watt prägten die Tour.
Dresden begleitet mich schon seit vielen Jahren. Meine ersten Besuche liegen noch in der Zeit der DDR, als wir 1977 Bekannte meiner Mutter besuchten, die in Dresden geboren wurde. Damals wirkte die Stadt wie eine andere Welt -. nicht unbedingt eine schlechtere, aber geprägt von vielen Trabis, Straßen in schlechtem Zustand und zahlreichen sanierungsbedürftigen Häusern. Auch die sichtbarennSpuren der Zerstörung aus dem Krieg waren noch allgegenwärtig.
Vieles hat sich seit dem verändert. Nicht alles empfinde ich positiv, doch der Wiederaufbau und die Restaurierung unzähliger Gebäude und Straßenzüge sind beeindruckend. Besonders die Frauenkirche, von der damals nur einige Steine zu sehen waren, steht heute sinnbildlich für diesen Wandel.
Inzwischen war ich mehrfach zu Besuch bei Verwandten in Dresden und habe diese Aufenthalte auch zu eigenen Erkundungen genutzt. Dabei konnte ich beobachten, wie sich die Stadt Schritt für Schritt verändert hat. Dresden an der Elbe verbindet barocke Architektur, weite Flusslandschaften und eine besondere Mischung aus Geschichte und Gegenwart.
Auch wenn ich bei diesem Aufenthalt in der Stadt nur die Kreuzkirche und das unmittelbare Umfeld besucht habe, fügt sich dieser Besuch in eine längere Reihe von Eindrücken ein.
Dresden ist für mich daher kein einmaliges Reiseziel, sondern eine Stadt, die sich über die Jahre immer wieder neu zeigt – mal lebendig und offen, mal ruhig und beinahe zurückhaltend. Besonders die Lage an der Elbe prägt das Stadtbild und bildet den Übergang zur Natur und zur Sächsischen Schweiz.
Über die Zeit ist Dresden für mich zu einem der – vielleicht sogar dem – liebsten Reiseziele geworden.
Da ich erst mittags losgefahren bin, habe ich beschlossen in Kassel auf einem Stellplatz zu übernachten. Die Fahrt durch das Ruhrgebiet verlief erneut mit einigen Staus, sodass ich erst nach Einbruch der Dunkelheit am Stellplatz ankam. Am nächsten Morgen war ich sehr früh wieder unterwegs. Da ich ab dort ohne Verzögerungen durchfahren konnte, erreichte ich den Campingplatz bereits vor der Mittagspause . Obwohl die offizielle Anreisezeit erst ab 14:00 Uhr gilt, wurde ich freundlicher Weise trotzdem sofort auf den Platz gelassen.
Der Campingplatz Wostra liegt im Dresdner Stadtteil Laubegast, nur etwa 200 Meter von der Elbe entfernt. Der Name steht für „Wochenend- und Strandbadgesellschaft“, denn das Strandbad befindet sich unmittelbar hinter dem Campingplatz. Ich kannte den Platz bereits von meinem Besuch im Jahr 2020. Er ist klein, ruhig, gut ausgestattet und vergleichsweise günstig. Mit 15 Euro für eine Person und 20 Euro für zwei Personen (Stand 2025) liegt er preislich kaum über einem einfachen Stellplatz.
Am nächsten Tag stand eine Fahrradtour nach Meißen auf der Tagesordnung.
Mit dem Fahrrad von Dresden nach Meißen entlang der Elbe – hin flussabwärts auf dem linken Elbufer, zurück elbaufwärts auf der gegenüberliegenden Seite. Den Abschluss bildet der weite Blick auf die Dresdner Altstadt.
Wanderung in die Stadt
Die Entfernung zur Dresdner Altstadt beträgt etwa 11 Kilometer. Da der Elberadweg nahezu direkt am Campingplatz vorbeiführt, ist man mit dem Fahrrad in kurzer Zeit im Zentrum. Alternativ erreicht man die Innenstadt bequem mit dem Bus (etwa fünf Minuten zu Fuß) und anschließendem Umstieg in die Straßenbahn – selbst ich habe das problemlos geschafft.
Da ich nicht mit dem Fahrrad in die Stadt wollte, aber trotzdem Bewegung brauchte, habe ich beschlossen zu Fuß zu gehen und den Rückweg dann mit Straßenbahn und Bus. Es ist im Großen und Ganzen eine unaufregende Strecke.
Zwischen den gepflegten Blumenanlagen und den alten Bäumen war vom städtischen Trubel kaum etwas zu spüren. Nur vereinzelte Menschen auf den Wiesen. Es tat gut, sich Zeit zu nehmen und Dresden nicht nur als Sehenswürdigkeit, sondern als Lebensraum wahrzunehmen.
Das erste Ziel war die Kreuzkirche. Sie ist – nicht zuletzt wegen ihrer Schlichtheit – eine meiner liebsten Kirchen. Die Weite des Innenraums wirkt fast nüchtern, aber genau das macht für mich den Reiz aus. Keine überbordende Pracht, sondern klare Linien und viel Licht. Während meines Besuchs herrschte eine ruhige, fast zurückhaltende Atmosphäre
Sie war während der Wende ein Ausgangspunkt der Demonstrationen in Dresden.
Im Vergleich ist die Frauenkirche bedeutend schöner und prunkvoller. Die Kreuzkirche ist die evangelische Hauptkirche der Stadt mit über 3000 Sitzplätzen.
Nach dem Besuch der Kreuzkirche bin ich weiter zum Altmarkt gegangen, wo gerade der Herbstmarkt stattfand. Von dort aus bin ich die Prager Straße auf und ab gegangen. In die Geschäfte zog es mich nicht. Weitere Unternehmungen in der Innenstadt hatte ich nicht geplant. Dieser Aufenthalt stand ohnehin stärker im Zeichen der Besuche bei Verwandten und die Zeit in der Natur als im Stadtprogramm. So machte ich mich schließlich auf den Rückweg zur Straßenbahnhaltestelle und fuhr mit gut gefüllten Tram zurück Richtung Laubegast. Von der Endstation aus entschied ich mich den restlichen Weg zu Fuß zu gehen anstatt auf den Bus zu warten, der mich dann auf halber Strecke überholt hat.
Am folgenden Tag Radtour Elberadweg bis Tschechei durch die Sächsische Schweiz
Bei bestem Wetter führte mich die Tour von Dresden aus auf dem Elberadweg nach Tschechien – durch Felslandschaften und Elbauen. Auf dem Rückweg zeigte sich, wie schnell das Wetter hier wechseln kann.
Mit der Fähre über die Elbe in Dresden
Die Brücken in Dresden empfinde ich nicht unbedingt als ideal, um entspannt Fahrrad zu fahren. Vielleicht liegt es daran, dass ich vom Dorf komme – jedenfalls hatte ich manches Mal das Gefühl, erst einmal erraten zu müssen, wie Fahrspuren und Beschilderungen eigentlich gemeint sind.
Statt mich durch Autoverkehr und Spurwechsel zu kämpfen, bin ich schließlich dazu übergegangen, die Elbe mit einer der Fähren zu überqueren. Das ist nicht nur deutlich ruhiger, sondern auch eine angenehm entschleunigende Art, die Flussseite zu wechseln.
🚲 Mit dem Fahrrad auf die Elbfähre – fast überall problemlos
Man kann (fast) alle Fähren problemlos mit dem Rad erreichen. Lediglich an einer Stelle – dort, wo man mit der Fähre auch nach Tschechien einreist – wartet auf der anderen Seite eine relativ hohe Treppe. Mit E-Bikes ist das eher ungünstig.
🌄 Perspektivwechsel inklusive
Bei der Überfahrt bekommt man ein ganz anderes Panorama des Elbtals. An dieser Anlegestelle wurde ich sogar noch freudig begrüßt – manchmal sind es genau diese kleinen Momente, die eine Tour besonders machen.
480 Höhenmeter hinauf zur Bastei – lohnt sich das mit dem Fahrrad? Eine abwechslungsreiche Tour von Dresden über Lohmen in die Sächsische Schweiz mit beeindruckenden Panoramen und entspannter Rückfahrt entlang der Elbe.
Kleine Entdeckungen unterwegs
An einem regnerischen Tag habe ich einen Spaziergang entlang der Elbe unternommen. Von hier aus bot sich ein weiter Blick hinüber zum Schloss Pillnitz, das fast direkt gegenüber vom Campingplatz liegt.
Bei einigen kürzeren Fahrten habe ich weitere Eindrücke entlang der Elbe gesammelt. Dazu gehören das „Blaue Wunder“ in Dresden, eine typische Straße im Stadtteil Pieschen sowie die Rundfahrtschiffe „Meissen“ und das moderne „August der Starke“, die auf der Elbe unterwegs sind.
An einem der letzten Tage habe ich noch eine ausgiebige Fahrradtour nach Moritzburg gemacht
Zum Schluss noch eine ausgiebige Fahrradtour nach Moritzburg
Die Fahrradtour von Dresden nach Mortitzburg führte durch die Dresdner Heide nach Moritzburg: 430 Höhenmeter, Schlossblick am See, Fasanenschlösschen und ein Leuchtturm, den man hier sicher nicht erwarten würde.
Auf der Rückfahrt am nächsten Tag habe ich in Soest Zwischenstation gemacht, um mir die Stadt etws anzusehen. Übernachtet habe ich auf einem Stellplatz an einem Motel, ein einfacher Parkplatz aber mit allem, was man zur Ver- und Entsorgung braucht und nahe am Zentrum gelegen. Einige Eindrücke vom Besuch in der Stadt: der Osthofentor-Turm, typische Fachwerkhäuser, ein Teil vom Rathaus auf dem Marktplatz sowie der Turm der Propsteikirche St. Patrokli.
Die Fahrradtour von Dresden nach Mortitzburg führte durch die Dresdner Heide nach Moritzburg: 430 Höhenmeter, Schlossblick am See, Fasanenschlösschen und ein Leuchtturm, den man hier sicher nicht erwarten würde.
480 Höhenmeter hinauf zur Bastei – lohnt sich das mit dem Fahrrad? Eine abwechslungsreiche Tour von Dresden über Lohmen in die Sächsische Schweiz mit beeindruckenden Panoramen und entspannter Rückfahrt entlang der Elbe.
Bei bestem Wetter führte mich die Tour von Dresden aus auf dem Elberadweg nach Tschechien – durch Felslandschaften und Elbauen. Auf dem Rückweg zeigte sich, wie schnell das Wetter hier wechseln kann.
Mit dem Fahrrad von Dresden nach Meißen entlang der Elbe – hin flussabwärts auf dem linken Elbufer, zurück elbaufwärts auf der gegenüberliegenden Seite. Den Abschluss bildet der weite Blick auf die Dresdner Altstadt.
Hamburg mit dem Wohnmobil: Übernachtung auf dem zentral gelegenen Stellplatz und Ausflüge zu den Landungsbrücken mit Hafenrundfahrt sowie auf den „Michel“ mit Blick über Stadt und Hafen. An einem Abend ging es noch zu einer nächtlichen Führung über die Reeperbahn.
Am letzten Tag unserer Städtetour erkundeten wir Bremen zu Fuß. Vom Stellplatz Am Kuhhirten ging es entlang der Weser in die Altstadt mit ihren bekannten Sehenswürdigkeiten.
Bremerhaven war ein maritimer Zwischenstopp unserer Städtetour. Direkt an der Weser erkundeten wir den Hafen, besichtigten historische Schiffe und genossen die besondere Atmosphäre zwischen Meer, Museum und Stadt.
Um Schönes zu sehen muss man nicht unbedingt weit fahren. Vieles gibt es schon in unmittelbarer Nähe wie das Naturschutzgebiet Brachter Wald, die Heidemoore und das Elmpter Schwalmbruch bei Brüggen und Niederkrüchten am Niederrhein.
Anfahrt über alte Bahntrasse über den De Wittsee
Über die alte Bahntrasse Kempen – Kaldenkirchen kann man wunderbar mit kaum Straßenberührung bis in den Brachter Wald gelangen. Die Strecke führt über einen Damm durch den De Wittseee, wodurch der See in kleiner und großer De Wittsee geteilt wird.
Heidemoore
Über den Grenzwald in Kaldenkirchen kommt man zu den Heidemooren. Je nach Niederschlägen in den Tagen zuvor kann es zum Erlebnis werden. Es kann auch passieren, dass man umkehren muss und einen anderen Weg nehmen in der Hoffnung, dass dieser passierbar ist.
Wenn man die Unwegsamkeiten hinter sich gebracht hat wird man dafür mit dem Blick auf einige kleine Seen im Moor belohnt.
Diese sogenannten Mooraugen sind von Torfmoosen und feuchten Heideflächen umgeben. Wasserstauende Schichten im Boden sorgen dafür, dass sich das Wasser hier sammeln kann.
Brachter Wald
Das Naturschutzgebiet Brachter Wald ist ein ehemaliges Munitionsdepot der Rheinarmee – eines , wenn nicht sogar das größte in Europa. Heute hat sich die Natur vieles zurückgeholt. Man kann große Teile des Gebietes zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden. Das gesamte Gebiet ist nach wie vor eingezäunt. Der Zugang ist an verschiedenen Stellen durch Drehkreuze möglich, die man auch bequem mit dem Fahrrad passieren kann.
Ein großer Teil der Wege ist noch aus der damaligen Zeit asphaltiert und es stehen noch einige wenige Gebäude dort. Man kommt auch an Gütebahnhöfen vorbei bzw. deren Überresten und überquert Reste des damaligen Schienennetzes. Immer wieder stößt man auf große Splitterschutzwälle, die zur Sicherung der gelagerten Munition errichtet wurden – etwa um im Fall einer Explosion die Auswirkungen zu begrenzen, oder vor Waldbränden zu schützen.
Der Brachter Wald ist eine Mischung aus Heide- und Waldlandschaft. Hier haben sich wieder seltene Pflanzen- und Tierarten niedergelassen.
Gallowayrinder, Schafe, Damhirsche und eine kleine Herde aus Konik-Pferden werden zur Beweidung eingesetzt, damit die Heideflächen nicht wieder zuwachsen.
Galloway-Rinder und Damwild habe ich hier schon öfter angetroffen. Die Rinder sind völlig entspannt und lassen sich eigentlich nicht stören. Das Damwild nur solange man ihm nicht zu nahe kommt.
Weitere Informationen zum Brachter Wald bei der NRW Stiftung
Für den Rückweg bin ich dann auf niederländischer Seite Richtung Swalmen – eine längere Strecke genau der Grenze entlang – gefahren. Unterwegs habe ich neue Freunde kennengelernt, die Kommunikation war allerdings schwierig, denn mein Gegenüber sprach offenbar nur Niederländisch. Auf der deutschen Seite ging es an der Kahlbergschen Heide und Diergartscher Wald vorbei und auf der niederländischen Seite befinden sich einige Seen. Die Oberfläche war so klar, dass sich der angrenzende Wald und die Wolken auf der Oberfläche spiegelten.
Weiter ging es am Schwimmbad de Bosberg vorbei weiter Richtung Venekotensee. Um nicht an der Hauptstraße entlang fahren zu müssen, nimmt man einen kleinen Umweg über die Felder in Kauf – der sich, wie ich finde, wegen der Ruhe und der Aussicht durchaus lohnt.
Elmpter Schwalmbruch
Wenn man dann wieder an die Schwalm kommt taucht man ein wenig in eine andere Welt ein.
Kleine Seen die hier – ähnlich wie im Heidemoor – immer wieder auftauchen. Die Natur ist sich überwiegend selbst überlassen. Der Mensch darf hier zusehen.
Je nach Niederschlägen der letzten Zeit, kann man in dem Moor das Wassser stehen sehen, zu anderen Zeiten wirkt es dagegen völlig trocken
Ein etwas größerer See, kurz bevor man wieder auf die Schwalm trifft.
Durch das Elmpter Schwalmbruch führen länderübergreifend wunderschöne Wanderwege. Sonn- und feiertags bei schönem Wetter ist man hier allerdings nicht alleine.
Im weiteren Verlauf kommt man am Venekotensee vorbei. Er ist durch Kiesabbau künstlich entstanden. Heute ist er ein beliebter Naherholugsort.
Die Schwalm wird einige male über Brücken überquert, dabei kann man den Bewuchs rechts und links des Flusses bewundern.
In Brüggen vor dem ehemaligen Bahnhof steht die Dampflokomotive 663. Sie wurde von Hanomag 1921 für die Finnische Staatseisenbahn gebaut und kam dann über Umwege 1989 als Denkmal nach Brüggen.
Tourdaten:
Distanz: 85,6 km Dauer: 5:08 h (Ø16,7 km/h) Höhenmeter: 240 hm
Brachter Wald, Heidemoore und das Elmpter Schwalmbruch gehören zu den interessantesten Naturlandschaften am Niederrhein. Besonders mit dem Fahrrad lassen sich die unterschiedlichen Landschaften zwischen Heide, Moor und Flussauen gut erkunden.
Mit dem Fahrrad von Dresden nach Meißen entlang der Elbe – hin flussabwärts auf dem linken Elbufer, zurück elbaufwärts auf der gegenüberliegenden Seite. Den Abschluss bildet der weite Blick auf die Dresdner Altstadt.
Bei bestem Wetter führte mich die Tour von Dresden aus auf dem Elberadweg nach Tschechien – durch Felslandschaften und Elbauen. Auf dem Rückweg zeigte sich, wie schnell das Wetter hier wechseln kann.
480 Höhenmeter hinauf zur Bastei – lohnt sich das mit dem Fahrrad? Eine abwechslungsreiche Tour von Dresden über Lohmen in die Sächsische Schweiz mit beeindruckenden Panoramen und entspannter Rückfahrt entlang der Elbe.
Die Tour führte von Höxter über Rinteln und Minden bis nach Stolzenau entlang der Weser.
Diese Tour mit dem Wohnmobil im Weserbergland stand ganz im Zeichen ausgedehnter Fahrradtouren entlang der Weser. Auf größtenteils gut ausgebauten Radwegen ging es durch abwechslungsreiche Landschaften, immer begleitet von der Weser.
Neben dem Radfahren boten sich unterwegs zahlreiche Gelegenheiten für kleine Abstecher: historische Altstädte, markante Bauwerke und unerwartete Details am Wegesrand machten die Strecke zwischen Höxter, Hameln und Minden abwechslungsreich und lohnend.
Wohnmobilstellplatz in Höxter
In Höxter gibt es den Wohnmobilstellplatz „Am Floßplatz“ auf der gegenüberliegenden Seite der Stadt. Er hat ca. 80 Stellplätze, viele davon mit direktem Blick auf die Weser. Die Gebühr beträgt 11 Euro (2025). Die Entsorgung ist im Preis enthalten, Wasser bekommt man gegen eine geringe Gebühr. Der Platz verfügt über Toiletten und Duschen, die allerdings kostenpflichtig sind. Bezahlt wird – völlig problemlos – an einem Kassenautomaten. ⚠️ Hinweis zur Anfahrt: Die Weserbrücke in Höxter ist aktuell für Fahrzeuge über 3,5 t und breiter als 2,1 m gesperrt. (Stand 2/2026 soll sie demnächst erneuert werden.)
Die erste Anlaufstelle war genau dieser Stellplatz. Wenn man Glück hat – so wie ich – bekommt man einen Platz in der ersten Reihe und hat den direkten Blick auf die Weser mit dem gegenüberliegenden Ufer, sowie den vorbeifahrenden Schiffen.
Auf dem Platz habe ich zwei sehr interessante Gespanne angetroffen. Sie kamen ebenfalls aus dem Kreis Viersen und hatten bis hier bereits eine Strecke zurückgelegt, sie kamen von einem Treffen weit im Osten. Bei deren Höchstgeschwindigkeit brauchen sie schon ein paar Tage bis sie ihr Zuhause erreichen.
Höxter selbst ist ein überschaubares Städtchen mit einer netten Fußgängerzone und einer malerischen Altstadt. Zwischen den zahlreichen Fachwerkhäusern und kleinen Geschäften lässt es sich entspannt bummeln, ohne dass es überlaufen wirkt. Vom Stellplatz erreicht man die Altstadt in wenigen Minuten zu Fuß.
Fahrradtour nach Bad Karlshafen – und etwas weiter
Die erste Fahrradtour ging über den Radweg entlang der Weser nach Bad Karlshafen, am Kurhaus vorbei und von dort noch etwas weiter zu einem kleinen Campingplatz „Diemelaue“. Dieser wurde beim Campingcheck vorgestellt und da ich in der Nähe war habe ich ihn mir mal angesehen. Ein wirklich idyllischer Campingplatz an einem kleinen Nebenflüsschen der Diemel. Am dortigen Kiosk habe ich mir einen Kaffee gegönnt, bevor ich die Rückfahrt angetreten habe.
Entlang der Weser führen hier gut ausgebaute Radwege durch eine abwechslungsreiche, größtenteils bewaldete Landschaft und an einem großen See mit einem Campingplatz vorbei.
Mit etwas Glück begegnet man dabei auch tierischen Zeitgenossen – wie diesem Fuchs, der unvermittelt den Weg kreuzte.
Auf der gegnüberliegenden Weserseite, etwas erhöht über dem Tal, sieht man das Museum Schloss Fürstenberg, dass sich neben der Pozellanmanufaktur befindet. Es ist die zweitälteste Manufaktur mit einem „F“ als Zeichen. Dort wird exklusives, hochwertiges Porzellan hergestellt.
Distanz: 59 km Fahrzeit: 3:25 Std (Ø 17,2 km/h) Höhenmeter: ca. 180 hm Charakter: überwiegend flach Keine besonderen Schwierigkeiten – lediglich die Auffahrt zur Brücke ist relativ steil. Alternativ kann man die Fähre ein Stück weiter nutzen.
Die Strecke vertläuft meist eben, bis auf den letzten Teil hinter Bad Karlshafen bis zum Campingplatz. In Würgassen habe ich auf dem Hinweg die Brücke gewählt, wodurch es hier ein Stück sehr steil aufwärts ging. Auf dem Rückweg habe ich die Dreiländereckfähre (Herstelle-Würgassen) gewählt. Es handelt sich um eine Gierseilfähre, die allein durch die Strömung der Weser angetrieben wird.
Fahrradtour nach Bodenwerder – der Münchhausenstadt
Am nächsten Tag ging es dann in die andere Richtung. Kurz hinter Höxter bin ich vom Weserradweg abgebogen, um mir Schloss Corvey anzusehen. Es wurde vor 1200 Jahre als Benediktinerkloster erbaut und ist heute Weltkulturerbe. Bei meinem nächsten Besuch werde ich eine Besichtigung einplanen.
Weiter ging die Fahrt nach Bodenwerder der Geburtsort des „Lügenbarons“ Münchhausen, und daher daher auch Münchhausenstadt genannt wird. Die Fahrt dorthin war schon wegen der Natur ein Erlebnis.
In der Stadt konnte man an vielen Stellen Hinweise und Darstellungen entdecken, die mit Münchhausen verbunden sind. Das Schloss Münchhausen, ehemals Herrensitz, jetzt Rathaus. Einige Skulpturen, die sich auf die „Lügengeschichten“ beziehen.
Aber auch die Altstadt mit historischen Fachwerkhäusern ist einen Besuch wert.
Sehenswert ist auch die Weserpromenade und im nachhinein habe ich erfahren, dass es hier einen sehr schönen Wohnmobilstellplatz geben soll.
Distanz: 91,5 km Fahrzeit: 4:55 Std (Ø 18,6 km/h) Höhenmeter: ca. 220 hm Charakter: überwiegend flach die Höhenmeter verteilen sich auf die Strecke. Aufgrund der Entfernung und Zeit, sollte man den Fahrradsattel gewohnt sein.
In Bodenwerder ist es nicht erlaubt mit dem Fahrrad in der Fußgängerzone oder auf der Promenade zu fahren, obwohl diese sehr breit und keineswegs überlaufen sind.
Wohnmobilstellplatz in Rinteln
Am nächsten Tag bin ich dann nach Rinteln weitergefahren. Dort gibt es ebenfalls einen Stellplatz direkt an der Weser, der alles zur Ver- & Entsorgung bietet.
Bei der Einfahrt muss ein Ticket gezogen werden wie im Parkhaus und am Automaten dann bezahlt werden. Ein Verlängern ist möglich. Die Ver- & Entsorgung befindet sich außerhalb der Schranke und ist kostenpflichtig, auch der Bodeneinlass für Abwasser und WC-Kassette.
Wenige Meter vom Wohnmobilstellplatz entfernt befinden sich ein Biergarten und kurz dahinter eine Beach Bar.
Rinteln selber ist eine schöne, interessante Stadt mit einer Fußgängerzone und vielen historischen Fachwerkhäusern. Um in die südlich der Weser liegende Altstadt zu kommen, muss man über die Brücke gehen.
Fahrradtour nach Hameln – den Rattenfänger gesucht – und noch ein bisschen weiter
Die erste Fahrradtour von Rinteln aus, ging Richtung Hameln, der Rattenfängerstadt. Ich habe mir die Stadt mit dem Fahrrad angesehen. Anschließend bin ich noch weiter auf dem Weserradweg Flussaufwärts gefahren, bis kurz vor Bodenwerder. Da ich die ganze Strecke auch wieder zurück musste, habe ich dann irgendwann abgebrochen. Man muss ja nicht übertreiben.
Distanz: 102 km Fahrzeit: 6:12 Std (Ø 16,5 km/h) Höhenmeter: ca. 160 hm Charakter: überwiegend flach die Höhenmeter verteilen sich unmerklich auf die Strecke. Aufgrund der Entfernung und Zeit, sollte man den Fahrradsattel allerdings schon gewohnt sein.
Landschaftlich war es eine der schönsten Touren die ich bisher im Weserbergland gemacht hatte.
Fahrradtour nach Porta Westfalica und Besuch bei Kaiser Wilhelm I.
Am nächsten Tag ging es dann Flussabwärts bis Porta Westfalica (Westfälische Pforte).
Dort habe ich das Denkmal von Kaiser Wilhelm I. besucht, welches 1896 eingeweiht wurde. Von da oben hat man einen herrlichen Ausblick auf die Umgebung und Teile von Porta Westfalica. Erst mussten aber ca. 170 Höhenmeter auf kurzer Distanz überwunden werden um dorthin zu kommen.
Distanz: 83,4 km Fahrzeit: 4:38 Std (Ø 18,0 km/h) Höhenmeter: ca. 430 hm Charakter: Die Strecke an sich ist überwiegend flach.
Ca. 170 Höhenmeter entstehen hier nur auf einer Strecke von ca. 1,5 km, bei der Auffahrt zum Kaiser Wilhelm Denkmal, hier überschreitet die Steigung schonmal die 10%.
Der Rückweg verlief teilweise auf einer anderen Strecke. Zum einen bin ich durch Bad Oenhausen gefahren und vor Rintel am Doktorsee vorbei.
Wohnmobilstellplatz in Minden
Das nächste Ziel war dann Minden. Die Stadt gehört zur Hanse. Sie hat eine sehr schöne Altstadt. Minden hat einen sehr großen Parkplatz „Kanzlers Weide“, er ist für PKWs kostenlos, Wohnmobile können für nur 5 Euro hier über Nacht stehen. Die Versorgung ist dann aber kostenpflichtig. Der Parkplatz ist auf dem anderen Weserseite von Minden. Direkt am Parkplatz gibt es eine Fußgängerbrücke, über die man in die Stadt gehen oder mit dem Fahrrad fahren kann.
Das Wasserstraßenkreuz in Minden – Mittellandkanal kreuzt die Weser
Minden ist bekannt für das Wasserstraßenkreuz. Der Mittellandkanal überquert hier die Weser, und das schon seit 1915. Es wurde 1998 um eine zweite Brücke für größere Schiffe erweitert.
Ein eindrucksvolles Erlebnis ist es das Wasserstaßenkreuz in live zu erleben. Man sieht ein Schiff über die Brücke fahren, denkt nach – und merkt erst dann, wie ungewöhnlich es eigentlich ist, wenn Wasser eine Straße oder einen anderen Fluss kreuzt.
Die Schachtschleuse verrichtet ihren Dienst schon seit 1915. Dort werden die Schiffe von der Weser zum Mittellandkanal gebracht und umgekehrt.
2017 wurde die Weserschleuse Minden für größere Schiffe parallel dazu gebaut.
Als letzte Station war Stolzenau auf dem Plan. Die Gegend hat sich deutlich verändert: Das Weserbergland endet bei Minden bzw. Porta Westfalica, danach wird die Umgebung spürbar flacher.
Auf der Weser begegnet man hier auch wieder häufiger Frachtschiffen, die zum oder vom Mittellandkanal unterwegs sind.
Der Reisemobilhafen hat 24 Stellplätze mit einer kompletten Ent-und Versorgungsmöglichkeit. Der Preis (Stand 2025) war 10 Euro. Er ist neben einem Campingplatz gelegen.
Fahrradtour zum Steinhuder Meer
Bei der Routenplanung mit dem Fahrrad wähle ich meist Gravelbike-Strecken, da diese häufig über ruhigere Wege fernab größerer Straßen führen. Allerdings kann es dann auch schonmal passieren, dass man dann nicht mehr weiterkommt und zurück muss wie im ersten Bild, ein Weg der durch ein Moorgebiet führt.
Die Tour hatte das Steinhuder Meer als Ziel. Das Steinhuder Meer ist der größte Binnensee Nordwestdeutschlands und ein beliebtes Ziel für Radfahrer und Ausflügler. Es gab unterwegs einen Aussichtspunkt, der nur zu Fuß durch einen überwachsenen Weg führt und dann einen wunderschönen Ausblick auf den See erlaubt.
Im Steinhuder Meer liegt der Wilhelmstein, eine künstlich angelegte Insel aus dem 18. Jahrhundert, auf der später eine Festung errichtet wurde.
Distanz: 80,2 km Fahrzeit: 5:02 Std (Ø 16,0 km/h) Höhenmeter: ca. 110 hm Charakter: Die Strecke ist ausschließlich flach.
Damit endete eine abwechslungsreiche Tour entlang der Weser – von den bewaldeten Hügeln des Weserberglands bis zu den flacheren Landschaften rund um Stolzenau. Stellplätze, kleine Städte und viele ruhige Radwege machten die Strecke zu einer sehr entspannten Wohnmobil- und Fahrradtour.
Altstadt, Elbe und persönliche Eindrücke: Dresden begleitet mich schon seit vielen Jahren. Zwischen historischen Bauwerken, Elberadweg und Ausflügen in die Sächsische Schweiz verbinden sich Stadt, Natur und Fahrradtouren zu einer abwechslungsreichen Reise. Dresden mit dem Wohnmobil und Fahrrad erleben
Im Juli 2025 waren wir an der Nordsee in Noordwijk unterwegs, einem beliebten Küstenort in der Provinz Südholland (Niederlande). Übernachtet haben wir auf dem Recreatiepark Noordwijkse Duinen, für den wir vorab einen Stellplatz reserviert hatten.
Im Mai führte uns die Reise an die Ostsee nach Börgerende-Rethwisch zwischen Warnemünde und Kühlungsborn. Der kleine Ort ist ein idealer Ausgangspunkt für Fahrradtouren entlang des Ostseeküstenradwegs.
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