Unsere Reise begann mit einem Besuch im Serengeti-Park Hodenhagen – inklusive Übernachtung vor Ort.
Anschließend ging es 230 km weiter nach Eckernförde. Dort wollten wir eine Bekannte besuchen und uns gleichzeitig die Gegend ansehen. Eckernförde hat einen sehr schönen Wohnmobilstellplatz, den wir für unseren Aufenthalt aufgesucht haben.
Am nächsten Tag sind wir mit der Fähre nach Laboe gefahren.
Dort gab es auch ein U-Boot, das man von innen besichtigen konnte.
Und das Marine Ehrenmal. Man konnte mit einem Aufzug nach oben fahren und auf der Aussichtsplattform die Gegend überblicken.
Am nächsten Tag ging es dann weiter nach Hamburg, unserer letzten Etappe auf dieser Reise.
Hamburg mit dem Wohnmobil: Übernachtung auf dem zentral gelegenen Stellplatz und Ausflüge zu den Landungsbrücken mit Hafenrundfahrt sowie auf den „Michel“ mit Blick über Stadt und Hafen. An einem Abend ging es noch zu einer nächtlichen Führung über die Reeperbahn.
Altstadt, Elbe und persönliche Eindrücke: Dresden begleitet mich schon seit vielen Jahren. Zwischen historischen Bauwerken, Elberadweg und Ausflügen in die Sächsische Schweiz verbinden sich Stadt, Natur und Fahrradtouren zu einer abwechslungsreichen Reise. Dresden mit dem Wohnmobil und Fahrrad erleben
Im Juli 2025 waren wir an der Nordsee in Noordwijk unterwegs, einem beliebten Küstenort in der Provinz Südholland (Niederlande). Übernachtet haben wir auf dem Recreatiepark Noordwijkse Duinen, für den wir vorab einen Stellplatz reserviert hatten.
Im Mai führte uns die Reise an die Ostsee. Ziel war ein Campingplatz in Börgerende-Rethwisch, das mit seiner Lage zwischen Warnemünde und Kühlungsborn ein guter Ausgangspunkt für ausgedehnte Fahrradtouren ist. Von hier aus lassen sich die historischen Seebäder gut erkunden. Der Ostseeradweg fürhrt direkt am Campingplatz vorbei. Der kleine Ort ist bekannt für seinen langen Naturstrand und die ruhige Lage abseits der großen Seebäder wie Kühlungsborn und Warnemünde.
Der Campingplatz war zu dieser Zeit noch wenig ausgelastet, sodass noch genügend Plätze zur Auswahl standen.
Alle Plätze sind mit Wasser- und Abwasseranschluss ausgestattet.
Fahrradtour nach Warnemünde und zum Hütelmoor
Durch den Gespensterwald am Strand entlang
Am ersten Tag stand eine Fahrradtour nach Warnemünde an. Die Route führte durch den Gespensterwald, weiter zum Ostseebad Nienhagen und schließlich bis nach Warnemünde.
An der Ostsee reicht der Wald vielerorts bis nahezu direkt an den Strand. Diese ungewöhnliche Nähe von Wald und Meer prägt das Landschaftsbild und trägt wesentlich zum besonderen Flair der Ostseeküste bei. Besonders eindrucksvoll lässt sich das z.B. im Gespensterwald bei Nienhagen erleben, wo die Buchen durch Wind und salzhaltige Luft teils stark windschief gewachsen sind und direkt an der Steilküste eine fast gespenstische Stimmung erzeugen.
Der Leuchtturm, der „Teepott“ und das Hotel Neptun stechen sofort ins Auge. Direkt daneben liegt einer der breitesten Badestrände Deutschlands, der das Bild von Warnemünde maßgeblich prägt.
Warnemünde ist ein Stadtteil von Rostock und vor allem durch den größten Kreuzfahrthafen Deutschlands bekannt. Die gewaltigen Kreuzfahrtschiffe, die hier anlegen, stehen in starkem Kontrast zum sonst eher maritimen und entspannten Charakter des Ortes. Zwischen Strand, Alter Strom und Hafen treffen hier Tourismus, Seefahrt und Alltag aufeinander.
Bei einem Kaffee kann man einfach sitzen bleiben, die Menschen beobachten, das Flair auf sich wirken lassen oder den Fähren nachschauen, die regelmäßig an der Warnow vorbeikommen, wie auf dem Bild hier der Hybridfähre mit den Rotorsegeln zur Windkraftunterstützung.
Weiterfahrt mit der Fähre zur Hohen Düne und weiter zum Hütelmoor
Dann ging es mit der Fähre auf die andere Seite der Warnow, wobei man sehr nah an den Kreuzfahrtschiffen vorbeikommt, die am Cruise Center liegen. Weiter fuhren wir zum Hütelmoor. Dort gibt es eine Aussichtsplattform, auf der man verweilen kann, um die Natur auf sich wirken zu lassen und die Tiere – wie den Fuchs – zu beobachten.
Zurück ging es dann auf der gleichen Strecke
Distanz: 48,7 km Fahrzeit: 3:04 Stunden (15,9 km/h) Höhenmeter: 91 hmEs war eine – am Meer nicht anders zu erwartende – ebene Strecke, ohne irgendwelche Schwierigkeiten.
Viel Zeit zum spazieren, beobachten und im Cafè zu sitzen.
Fahrradtour Heiligendamm, Kühlungsborn & Rerik
Am nächsten Tag fuhren wir dann mit dem Fahrrad nach Rerik. Die Fahrt ging über Heiligendamm und Kühlungsborn.
Die erste Station war Heiligendam. Auf der Promenade darf man nur zu Fuß gehen. Es ist eine Sackgasse, man muss also den gleichen Weg zurück.
Heiligendamm wird auch die „Weiße Stadt am Meer“ genannt und gilt als das älteste deutsche Seebad. Die historischen weißen Gebäude direkt an der Ostsee wurden größtenteils restauriert und beherbergen heute unter anderem ein Luxushotel.
Unterwegs begegnete uns die „Molli“, die Mecklenburgische Bäderbahn, die gemächlich zwischen Kühlungsborn und Bad Doberan unterwegs ist. In Kühlungsborn haben wir einen der letzten beiden erhaltenen Wachtürme der ehemaligen Ostseeüberwachung besucht. Der Turm wird heute von einem engagierten Verein betreut und vermittelt eindrucksvoll, wie hier früher die Küste überwacht wurde. Gezeigt werden zahlreiche Informationen, Ausstellungsstücke und Details aus dieser Zeit, die den Besuch besonders interessant machen. Der zweite noch existierende Turm steht in Börgerende.
Hinter Kühlungsborn mussten wir ein Stück ins Landesinnere, da es keinen Radweg direkt am Strand mehr gab. Ab hier gab es einige Steigungen, die aber nicht über 6% hinausgingen.
Dann ging es weiter nach Rerik. Hinter Rerik liegt die „Die verbotene Halbinsel Wustrow“. Später sind wir dann wieder nahezu die gleiche Strecke zurück.
Bis Kühlungsborn ist die Strecke überwiegend flach. Zwischen Kühlungsborn und Rerik befinden sich allerdings einige Steigungen.
Am folgenden Tag sind wir nach Wismar gefahren. Da die Entfernung fürs Fahrrad zu weit war sind wir mit dem Wohnmobil gefahren. Wismar bietet freundlicherweise einen Parkplatz auf dem auch Wohnmobile stehen dürfen, sogar kostenlos. Bei unserem Rundgang durch die Stadt haben wir den Turm der St. Georgen Kirche bestiegen mit dem Fahrstuhl erreicht. Von dort aus kann man die gesamte Stadt überblicken.
Anschließend sind wir zum alten Hafen gegangen und haben das Baumhaus mit den davorstehenden Schwedenköpfen besucht. Es ist ein Museum in dem man sich über die Vergangenheit Wismars und die Kogge Wissemara informieren kann.
Am Hafen hat es dann zur Stärkung noch ein Fischbrötchen gegeben und dann haben wir weiter die Stadt besichtigt. Es ist eine wundervolle Stadt deren Besuch sich in jedem Fall lohnt, unter anderem kann man dort Filmdrehorte besuchen.
Nach unserer Rückkehr haben wir den Abend am Grill und Strand ausklingen lassen und und von dem anstrengenden Tag erholt.
Hansestadt Rostock
Mit dem Fahrrad sind wir nach Rostock gefahren und konnten so ganz entspannt die Stadt erkunden.
Das Ständehaus in Rostock wurde ca. 1893 im Auftrag der Mecklenburgischen Ritterschaft gebaut. Seit 1992 ist Sitz des Oberlandesgerichtes Rostock.
Gegnüber dem Ständehaus befindet sich das Steintor, das in der jetztigen Bauweise ca. 1577 errichtet wurde.
Wir sind dann weiter gefahren bis zum Neuen Markt. Von dort konnten wir das Rathaus bewundern.
Hier war ein guter Ort die Fahrräder stehne zu lassen um die Fußgängerzone zu besuchen
In der Fußgängergzone befindet sich ein Brunnen mit diversen Skulpturen. Viele sind unbekleidet, daher wird der Brunnen im Volksmund auch „Porno-Brunnen“ genannt.
In der direkten Nachbarschaft des Brunnens auf dem Universitätsplatz sind einige Eisdielen und Cafès. Dort haben wir bei einer Tasse Kaffee eine kleine Pause eingelegt und das Treiben auf dem Platz beobachtet.
Vom Brunnen aus kann man auf das Hauptgebäude der Universität Rostock blicken.
An einem Giebel des Fünfgiebelhauses ist ein Greif zu sehen. Das Fabeltier taucht auch im oberen Teil des Rostocker Stadtwappens auf und war das Herrschaftszeichen der mittelalterlichen Fürsten von Rostock.
Ein Stück weiter steht das Kröpeliner Tor, eines der Wahrzeichen Rostocks. Es stammt aus dem 13. Jahrhundert, wurde später auf seine heutige Höhe von 54 Metern aufgestockt.
Auf dem Rückweg sind wir in eine Gasse abgebogen und haben dort die Marienkirche entdeckt. Sie steht direkt am Neuen Markt, hatten sie aber bei unserer Ankunft noch nicht gesehen.
Zum Abschluss ging es noch zum Hanse Outlet, wo wir uns bei einem namhaften Hersteller mit Gummibärchen eingedeckt haben. Für den Weg dorthin führte der Fahrradweg über eine längere Strecke direkt an einer Hauptstrße entlang.
Anschließend sind wir dann die gleiche Strecke wieder zum Campingplatz zurückgefahren.
Distanz: 56,9 km Fahrzeit: 3:29 h (16,3 km/h) Höhenmeter: 270 hm
Die Höhenmeter haben sich größtenteils über die gesamte Strecke verteilt, sodass es sich problemlos fahren lässt.
Altstadt, Elbe und persönliche Eindrücke: Dresden begleitet mich schon seit vielen Jahren. Zwischen historischen Bauwerken, Elberadweg und Ausflügen in die Sächsische Schweiz verbinden sich Stadt, Natur und Fahrradtouren zu einer abwechslungsreichen Reise. Dresden mit dem Wohnmobil und Fahrrad erleben
Im Juli 2025 waren wir an der Nordsee in Noordwijk unterwegs, einem beliebten Küstenort in der Provinz Südholland (Niederlande). Übernachtet haben wir auf dem Recreatiepark Noordwijkse Duinen, für den wir vorab einen Stellplatz reserviert hatten.
Die Tour führte von Höxter über Rinteln und Minden bis nach Stolzenau entlang der Weser.
Diese Tour mit dem Wohnmobil im Weserbergland stand ganz im Zeichen ausgedehnter Fahrradtouren entlang der Weser. Auf größtenteils gut ausgebauten Radwegen ging es durch abwechslungsreiche Landschaften, immer begleitet von der Weser.
Neben dem Radfahren boten sich unterwegs zahlreiche Gelegenheiten für kleine Abstecher: historische Altstädte, markante Bauwerke und unerwartete Details am Wegesrand machten die Strecke zwischen Höxter, Hameln und Minden abwechslungsreich und lohnend.
Wohnmobilstellplatz in Höxter
In Höxter gibt es den Wohnmobilstellplatz „Am Floßplatz“ auf der gegenüberliegenden Seite der Stadt. Er hat ca. 80 Stellplätze, viele davon mit direktem Blick auf die Weser. Die Gebühr beträgt 11 Euro (2025). Die Entsorgung ist im Preis enthalten, Wasser bekommt man gegen eine geringe Gebühr. Der Platz verfügt über Toiletten und Duschen, die allerdings kostenpflichtig sind. Bezahlt wird – völlig problemlos – an einem Kassenautomaten. ⚠️ Hinweis zur Anfahrt: Die Weserbrücke in Höxter ist aktuell für Fahrzeuge über 3,5 t und breiter als 2,1 m gesperrt. (Stand 2/2026 soll sie demnächst erneuert werden.)
Die erste Anlaufstelle war genau dieser Stellplatz. Wenn man Glück hat – so wie ich – bekommt man einen Platz in der ersten Reihe und hat den direkten Blick auf die Weser mit dem gegenüberliegenden Ufer, sowie den vorbeifahrenden Schiffen.
Auf dem Platz habe ich zwei sehr interessante Gespanne angetroffen. Sie kamen ebenfalls aus dem Kreis Viersen und hatten bis hier bereits eine Strecke zurückgelegt, sie kamen von einem Treffen weit im Osten. Bei deren Höchstgeschwindigkeit brauchen sie schon ein paar Tage bis sie ihr Zuhause erreichen.
Höxter selbst ist ein überschaubares Städtchen mit einer netten Fußgängerzone und einer malerischen Altstadt. Zwischen den zahlreichen Fachwerkhäusern und kleinen Geschäften lässt es sich entspannt bummeln, ohne dass es überlaufen wirkt. Vom Stellplatz erreicht man die Altstadt in wenigen Minuten zu Fuß.
Fahrradtour nach Bad Karlshafen – und etwas weiter
Die erste Fahrradtour ging über den Radweg entlang der Weser nach Bad Karlshafen, am Kurhaus vorbei und von dort noch etwas weiter zu einem kleinen Campingplatz „Diemelaue“. Dieser wurde beim Campingcheck vorgestellt und da ich in der Nähe war habe ich ihn mir mal angesehen. Ein wirklich idyllischer Campingplatz an einem kleinen Nebenflüsschen der Diemel. Am dortigen Kiosk habe ich mir einen Kaffee gegönnt, bevor ich die Rückfahrt angetreten habe.
Entlang der Weser führen hier gut ausgebaute Radwege durch eine abwechslungsreiche, größtenteils bewaldete Landschaft und an einem großen See mit einem Campingplatz vorbei.
Mit etwas Glück begegnet man dabei auch tierischen Zeitgenossen – wie diesem Fuchs, der unvermittelt den Weg kreuzte.
Auf der gegnüberliegenden Weserseite, etwas erhöht über dem Tal, sieht man das Museum Schloss Fürstenberg, dass sich neben der Pozellanmanufaktur befindet. Es ist die zweitälteste Manufaktur mit einem „F“ als Zeichen. Dort wird exklusives, hochwertiges Porzellan hergestellt.
Distanz: 59 km Fahrzeit: 3:25 Std (Ø 17,2 km/h) Höhenmeter: ca. 180 hm Charakter: überwiegend flach Keine besonderen Schwierigkeiten – lediglich die Auffahrt zur Brücke ist relativ steil. Alternativ kann man die Fähre ein Stück weiter nutzen.
Die Strecke vertläuft meist eben, bis auf den letzten Teil hinter Bad Karlshafen bis zum Campingplatz. In Würgassen habe ich auf dem Hinweg die Brücke gewählt, wodurch es hier ein Stück sehr steil aufwärts ging. Auf dem Rückweg habe ich die Dreiländereckfähre (Herstelle-Würgassen) gewählt. Es handelt sich um eine Gierseilfähre, die allein durch die Strömung der Weser angetrieben wird.
Fahrradtour nach Bodenwerder – der Münchhausenstadt
Am nächsten Tag ging es dann in die andere Richtung. Kurz hinter Höxter bin ich vom Weserradweg abgebogen, um mir Schloss Corvey anzusehen. Es wurde vor 1200 Jahre als Benediktinerkloster erbaut und ist heute Weltkulturerbe. Bei meinem nächsten Besuch werde ich eine Besichtigung einplanen.
Weiter ging die Fahrt nach Bodenwerder der Geburtsort des „Lügenbarons“ Münchhausen, und daher daher auch Münchhausenstadt genannt wird. Die Fahrt dorthin war schon wegen der Natur ein Erlebnis.
In der Stadt konnte man an vielen Stellen Hinweise und Darstellungen entdecken, die mit Münchhausen verbunden sind. Das Schloss Münchhausen, ehemals Herrensitz, jetzt Rathaus. Einige Skulpturen, die sich auf die „Lügengeschichten“ beziehen.
Aber auch die Altstadt mit historischen Fachwerkhäusern ist einen Besuch wert.
Sehenswert ist auch die Weserpromenade und im nachhinein habe ich erfahren, dass es hier einen sehr schönen Wohnmobilstellplatz geben soll.
Distanz: 91,5 km Fahrzeit: 4:55 Std (Ø 18,6 km/h) Höhenmeter: ca. 220 hm Charakter: überwiegend flach die Höhenmeter verteilen sich auf die Strecke. Aufgrund der Entfernung und Zeit, sollte man den Fahrradsattel gewohnt sein.
In Bodenwerder ist es nicht erlaubt mit dem Fahrrad in der Fußgängerzone oder auf der Promenade zu fahren, obwohl diese sehr breit und keineswegs überlaufen sind.
Wohnmobilstellplatz in Rinteln
Am nächsten Tag bin ich dann nach Rinteln weitergefahren. Dort gibt es ebenfalls einen Stellplatz direkt an der Weser, der alles zur Ver- & Entsorgung bietet.
Bei der Einfahrt muss ein Ticket gezogen werden wie im Parkhaus und am Automaten dann bezahlt werden. Ein Verlängern ist möglich. Die Ver- & Entsorgung befindet sich außerhalb der Schranke und ist kostenpflichtig, auch der Bodeneinlass für Abwasser und WC-Kassette.
Wenige Meter vom Wohnmobilstellplatz entfernt befinden sich ein Biergarten und kurz dahinter eine Beach Bar.
Rinteln selber ist eine schöne, interessante Stadt mit einer Fußgängerzone und vielen historischen Fachwerkhäusern. Um in die südlich der Weser liegende Altstadt zu kommen, muss man über die Brücke gehen.
Fahrradtour nach Hameln – den Rattenfänger gesucht – und noch ein bisschen weiter
Die erste Fahrradtour von Rinteln aus, ging Richtung Hameln, der Rattenfängerstadt. Ich habe mir die Stadt mit dem Fahrrad angesehen. Anschließend bin ich noch weiter auf dem Weserradweg Flussaufwärts gefahren, bis kurz vor Bodenwerder. Da ich die ganze Strecke auch wieder zurück musste, habe ich dann irgendwann abgebrochen. Man muss ja nicht übertreiben.
Distanz: 102 km Fahrzeit: 6:12 Std (Ø 16,5 km/h) Höhenmeter: ca. 160 hm Charakter: überwiegend flach die Höhenmeter verteilen sich unmerklich auf die Strecke. Aufgrund der Entfernung und Zeit, sollte man den Fahrradsattel allerdings schon gewohnt sein.
Landschaftlich war es eine der schönsten Touren die ich bisher im Weserbergland gemacht hatte.
Fahrradtour nach Porta Westfalica und Besuch bei Kaiser Wilhelm I.
Am nächsten Tag ging es dann Flussabwärts bis Porta Westfalica (Westfälische Pforte).
Dort habe ich das Denkmal von Kaiser Wilhelm I. besucht, welches 1896 eingeweiht wurde. Von da oben hat man einen herrlichen Ausblick auf die Umgebung und Teile von Porta Westfalica. Erst mussten aber ca. 170 Höhenmeter auf kurzer Distanz überwunden werden um dorthin zu kommen.
Distanz: 83,4 km Fahrzeit: 4:38 Std (Ø 18,0 km/h) Höhenmeter: ca. 430 hm Charakter: Die Strecke an sich ist überwiegend flach.
Ca. 170 Höhenmeter entstehen hier nur auf einer Strecke von ca. 1,5 km, bei der Auffahrt zum Kaiser Wilhelm Denkmal, hier überschreitet die Steigung schonmal die 10%.
Der Rückweg verlief teilweise auf einer anderen Strecke. Zum einen bin ich durch Bad Oenhausen gefahren und vor Rintel am Doktorsee vorbei.
Wohnmobilstellplatz in Minden
Das nächste Ziel war dann Minden. Die Stadt gehört zur Hanse. Sie hat eine sehr schöne Altstadt. Minden hat einen sehr großen Parkplatz „Kanzlers Weide“, er ist für PKWs kostenlos, Wohnmobile können für nur 5 Euro hier über Nacht stehen. Die Versorgung ist dann aber kostenpflichtig. Der Parkplatz ist auf dem anderen Weserseite von Minden. Direkt am Parkplatz gibt es eine Fußgängerbrücke, über die man in die Stadt gehen oder mit dem Fahrrad fahren kann.
Das Wasserstraßenkreuz in Minden – Mittellandkanal kreuzt die Weser
Minden ist bekannt für das Wasserstraßenkreuz. Der Mittellandkanal überquert hier die Weser, und das schon seit 1915. Es wurde 1998 um eine zweite Brücke für größere Schiffe erweitert.
Ein eindrucksvolles Erlebnis ist es das Wasserstaßenkreuz in live zu erleben. Man sieht ein Schiff über die Brücke fahren, denkt nach – und merkt erst dann, wie ungewöhnlich es eigentlich ist, wenn Wasser eine Straße oder einen anderen Fluss kreuzt.
Die Schachtschleuse verrichtet ihren Dienst schon seit 1915. Dort werden die Schiffe von der Weser zum Mittellandkanal gebracht und umgekehrt.
2017 wurde die Weserschleuse Minden für größere Schiffe parallel dazu gebaut.
Als letzte Station war Stolzenau auf dem Plan. Die Gegend hat sich deutlich verändert: Das Weserbergland endet bei Minden bzw. Porta Westfalica, danach wird die Umgebung spürbar flacher.
Auf der Weser begegnet man hier auch wieder häufiger Frachtschiffen, die zum oder vom Mittellandkanal unterwegs sind.
Der Reisemobilhafen hat 24 Stellplätze mit einer kompletten Ent-und Versorgungsmöglichkeit. Der Preis (Stand 2025) war 10 Euro. Er ist neben einem Campingplatz gelegen.
Fahrradtour zum Steinhuder Meer
Bei der Routenplanung mit dem Fahrrad wähle ich meist Gravelbike-Strecken, da diese häufig über ruhigere Wege fernab größerer Straßen führen. Allerdings kann es dann auch schonmal passieren, dass man dann nicht mehr weiterkommt und zurück muss wie im ersten Bild, ein Weg der durch ein Moorgebiet führt.
Die Tour hatte das Steinhuder Meer als Ziel. Das Steinhuder Meer ist der größte Binnensee Nordwestdeutschlands und ein beliebtes Ziel für Radfahrer und Ausflügler. Es gab unterwegs einen Aussichtspunkt, der nur zu Fuß durch einen überwachsenen Weg führt und dann einen wunderschönen Ausblick auf den See erlaubt.
Im Steinhuder Meer liegt der Wilhelmstein, eine künstlich angelegte Insel aus dem 18. Jahrhundert, auf der später eine Festung errichtet wurde.
Distanz: 80,2 km Fahrzeit: 5:02 Std (Ø 16,0 km/h) Höhenmeter: ca. 110 hm Charakter: Die Strecke ist ausschließlich flach.
Damit endete eine abwechslungsreiche Tour entlang der Weser – von den bewaldeten Hügeln des Weserberglands bis zu den flacheren Landschaften rund um Stolzenau. Stellplätze, kleine Städte und viele ruhige Radwege machten die Strecke zu einer sehr entspannten Wohnmobil- und Fahrradtour.
Altstadt, Elbe und persönliche Eindrücke: Dresden begleitet mich schon seit vielen Jahren. Zwischen historischen Bauwerken, Elberadweg und Ausflügen in die Sächsische Schweiz verbinden sich Stadt, Natur und Fahrradtouren zu einer abwechslungsreichen Reise. Dresden mit dem Wohnmobil und Fahrrad erleben
Im Juli 2025 waren wir an der Nordsee in Noordwijk unterwegs, einem beliebten Küstenort in der Provinz Südholland (Niederlande). Übernachtet haben wir auf dem Recreatiepark Noordwijkse Duinen, für den wir vorab einen Stellplatz reserviert hatten.
Im Mai führte uns die Reise an die Ostsee nach Börgerende-Rethwisch zwischen Warnemünde und Kühlungsborn. Der kleine Ort ist ein idealer Ausgangspunkt für Fahrradtouren entlang des Ostseeküstenradwegs.
Im Juli 2025 waren wir an der Nordsee in Noordwijk unterwegs, einem beliebten Küstenort in der Provinz Südholland (Niederlande). Übernachtet haben wir auf dem Recreatiepark Noordwijkse Duinen, auf dem wir vorab einen Stellplatz reserviert hatten.
Mit rund 44 Euro pro Nacht zählt der Campingplatz nicht zu den günstigsten. Dafür waren Strom sowie Wasser- und Abwasseranschluss direkt am Stellplatz und im Preis enthalten. Der Park selbst ist überwiegend als Ferienpark mit Bungalows angelegt, während der Bereich für Wohnmobile und Camper vergleichsweise klein ausfällt.
Nachdem das Wohnmobil ausgerichtet und am Strom angeschlossen war, haben wir die Fahrräder fertiggemacht und sind als erstes zum Strand gefahren.
Radtour zum Strand bis Katwijk
Strand
Der Weg zum Strand führte über eine Straße mit einem gut ausgebauten Fahrradweg. Bereits hier konnte man die typische Dünenlandschaft der Nordseeküste erleben. Weitläufige Dünen mit Strandhafer ziehen sich entlang der Küste und bilden eine natürliche Barriere zwischen Meer und Hinterland. Von unterwegs boten sich immer wieder schöne Blicke über die sandigen Hügel dieser abwechslungsreichen Küstenlandschaft.
Am Strand bemerkte man sofort, dass es hier touristisch gut erschlossen ist. Es gab einen großen Fahrradparkplatz und eine Menge Souvenierläden, Lokale und Imbisse.
Am Strand waren viele Strohschirme aufgestellt, sodass man sich gut vorstellen konnte, wie belebt es hier in der Hochsaison sein kann. Zu der Zeit, als wir dort waren, war es zum Glück noch angenehm ruhig
Von hier aus hat man einen weiten Blick über die Nordsee. Das gleichmäßige Rauschen der Wellen und der Wind vom Meer prägen die besondere Atmosphäre dieser Küstenlandschaft.
Bei entsprechendem Wind sind hier häufig Gleitschirmflieger zu sehen, die den Aufwind an den Dünen nutzen. Diese Art des Fliegens entlang der Küste wird auch Küsten-Soaring genannt.
Mit einem speziellen Bus konnte man direkt über den Strand bis ans Wasser gebracht werden. Das Fahrzeug ist so ausgestattet, dass auch Rollstuhlfahrer und andere mobilitätseingeschränkte Personen bequem mitfahren können. Dadurch erhalten auch sie die Möglichkeit, den Strand und das Meer aus nächster Nähe zu erleben.
Noordwijk und Katwijk über den Küstenradweg
Anschließend führte uns der Küstenradweg durch Noordwijk weiter bis nach Katwijk. Unterwegs boten sich immer wieder schöne Ausblicke auf die weitläufige Dünenlandschaft und die Nordsee mit den Schiffen am Horizont.
Noordwijk ist ein stark touristisch geprägter Ort mit vielen Angeboten für Besucher. Entlang der Promenade finden sich zahlreiche Restaurants, Strandpavillons und Freizeitangebote. Zur Zeit unseres Aufenthalts stand dort sogar ein großes Riesenrad.
Auf dem Rückweg haben wir uns in Noordwijk die Stadt angesehen und in einem Kaffee das Treiben dort beobachtet.
Tourdaten:
Distanz: 36,1 km Fahrzeit: 2:27 Std (Ø 14,7 km/h) Höhenmeter: ca. 130 hm
Durch das auf und ab in den Dünen kommen ein paar Höhenmeter zustande, die sich aber gut verteilen.
Fahrradtour nach Leiden
Am nächsten Tag führte uns unsere Tour nach Leiden, einer sehr schönen Universitätsstadt in der niederländischen Provinz Südholland. Ein Teil der Strecke verlief leider direkt entlang einer stark befahrenen Hauptstraße, allerdings mit einem sehr gut ausgebauten Fahrradweg.
Dafür entschädigten die übrigen Abschnitte der Route und schließlich auch die Stadt Leiden selbst. Unterwegs führte der Weg bereits an einigen Grachten vorbei, sodass wir einen ersten Eindruck von der schönen Wasserlandschaft der Stadt bekamen.
Die Stadsgehoorzaal Leiden mit ihren drei Sälen, von denen der älteste aus dem Jahr 1659 stammt, ist ein bekanntes Veranstaltungsgebäude der Stadt. Hier finden Konzerte, Ausstellungen und auch Tanzveranstaltungen statt.
An der Breestraat steht das historische Gemeenlandshuis van Rijnland von 1578, ein repräsentatives Gebäude der ehemaligen Wasserbehörde. Die reich verzierte Renaissancefassade mit ihren Treppengiebeln gehört zu den auffälligsten historischen Häusern der Straße.
Leiden ist ein beliebtes Ausflugsziel, entsprechend belebt sind oft auch die Straßen der Stadt.
Im Zentrum von Leiden befindet sich die Hartebrugkerk aus dem Jahr 1836, auch Coeliekekerk genannt.
Wie die Hartebrugkerk gehört auch die Kerkbrug aus dem Jahr 1876 zu den bekannten Wahrzeichen Leidens
In einem „schwimmenden“ Lokal mit Blick auf die Kerkbrug haben wir bei einem Kaffee eine Weile das Treiben in der Stadt beobachtet.
Tourdaten:
Distanz: 44,1 km Fahrzeit: 2:58 Std (Ø 15,1 km/h) Höhenmeter: ca. 130 hm
Die wenigen Höhenmeter verteilten sich über die gesamte Strecke, nennenswerte Anstiege gab es nicht.
Nach der kleinen Pause machten wir uns wieder auf dem gleichen Weg zurück zum Campingplatz, sind dann allerdings nochmal kurz entschlossen zum Strand gefahren.
Fahrradtour nach Scheveningen
Am letzten Tag sind wir dann nach Scheveningen gefahren.
Ab Katwijk veränderte sich die Dünenlandschaft deutlich. Sie wurde noch weitläufiger und zwischen den Dünen waren immer wieder kleine und größere Seen zu sehen.
In den Dünen konnten wir sogar Rinder beobachten, die dort vermutlich zur Landschaftspflege eingesetzt werden.
Der Strand von Scheveningen mit De Pier war uns allerdings etwas zu stark touristisch erschlossen. Das Dorf selbst haben wir uns deshalb nicht mehr angesehen.
Auf dem Rückweg konnten wir in Katwijk noch eine Vorführung der Reddingsbrigade, der niederländischen Wasserrettungsorganisation, beobachten. Vermutlich handelt es sich um eine der größten Veranstaltungen dieser Art in den Niederlanden.
Neben der Rettungsbrigade waren auch Marine, Luftwaffe, Küstenwache und weitere Organisationen beteiligt. Gemeinsam demonstrierten sie verschiedene Einsätze aus dem Bereich SAR (Search and Rescue).
Bereits am ersten Tag hatten wir in Noordweijk in einem Fischrestaurant an der Promenade am Abend gegessen. Es hatte uns so gut gefallen, dass wir am letzten Abend nochmal dorthin gefahren sind.
Tourdaten:
Distanz: 58,7 km Fahrzeit: 3:34 Std (Ø 16,4 km/h) Höhenmeter: ca. 310 hm
Die Höhenmeter sind hier wieder das auf und ab in den Dünen. Der höchste Punkt über NN lag so bei 22m, also auch hier wieder keine nennenswerten Steigungen.
Am nächsten Tag machten wir uns wieder auf den Heimweg. Hinter uns lagen abwechslungsreiche Tage an der niederländischen Nordseeküste mit weiten Dünenlandschaften, schönen Fahrradtouren und interessanten Orten.
Altstadt, Elbe und persönliche Eindrücke: Dresden begleitet mich schon seit vielen Jahren. Zwischen historischen Bauwerken, Elberadweg und Ausflügen in die Sächsische Schweiz verbinden sich Stadt, Natur und Fahrradtouren zu einer abwechslungsreichen Reise. Dresden mit dem Wohnmobil und Fahrrad erleben
Im Mai führte uns die Reise an die Ostsee nach Börgerende-Rethwisch zwischen Warnemünde und Kühlungsborn. Der kleine Ort ist ein idealer Ausgangspunkt für Fahrradtouren entlang des Ostseeküstenradwegs.
Ein paar Tage an der Nordsee – auf der Suche nach Luft, Ruhe und Erholung
Im Herbst habe ich mir eine Coronainfektion eingefangen. Nach dem Abklingen war noch immer ein starker Husten vorhanden. Also habe ich beschlossen, einige Tage an die Nordsee zu fahren – nicht zuletzt, weil die Temperaturen noch „erträglich“ waren.
Als erstes Ziel hatte ich Norddeich geplant. Um möglichst früh dort zu sein (nur drei Nächte Aufenthalt erlaubt), machte ich in Schüttorf eine Zwischenstation. Der Stellplatz war kostenlos und sogar mit Ver- und Entsorgung ausgestattet. Er lag auf einem Parkplatz und war nicht besonders schön, aber zum Übernachten absolut ausreichend – danke an Schüttorf.
Tag 1: Ankunft Norddeich
Am nächsten Tag bin ich dann ganz früh los Richtung Norddeich. Bis zum Ziel war freie Fahrt. Auf der A31 war es relativ entspanntes Fahren. Nach der Ankunft auf dem Stellplatz in Norddeich habe ich zunächst die Tickets 3 x 17 € Stellplatzgebühr und 3 x 1,80 € Gästebeitrag gelöst (Stand: Ende 2025). Der Platz hat 100 Stellplätze, war aber nicht stark belegt.
Strom habe ich auch angeschlossen und 2 € für 4 kW eingeworfen, da es im Winter mit Solar nicht ausreichend Kapazität gibt, vor allem nicht beim Laden der Fahrradakkus.
Für die Ver- und Entsorgung musste nichts extra bezahlt werden, es war alles im Preis enthalten.
Für den zweiten Tag in Norddeich habe ich einen Ausflug nach Norderney geplant. Dazu musste ich früh aufstehen, da erstmal ein kleiner Fußmarsch zur Fähre anstand.
Die Seehundstation Norddeich liegt nur wenige hundert Meter vom Stellplatz entfernt. Zwischen eindrucksvollen Informationen zur Vergangenheit des Seehundschutzes und der lebhaften Fütterung der Jungtiere wurde deutlich, wie wichtig diese Arbeit heute ist.
Nach dem Besuch der Seehundstation habe ich das Fahrrad herausgeholt und habe eine Fahrradtour von Norddeich nach Dornumersiel gemacht
Tag 4 – Ankunft in Harlesiel
Am nächsten Tag musste ich den Platz dann verlassen. Zunächst musste ich eine neue Gasflasche haben, die an einer Tankstelle mit 32,50 Euro etwas teurer als gewohnt war. Dann bin ich weiter nach Harlesiel gefahren. Dort gibt es einen Platz, der auch im Winter eine Ver- und Entsorgungsstation anbietet. Der Preis incl. Gästebeitrag, Duschen, Toilettennutzung und sogar Strom betrug 19 Euro (Stand: Ende 2025).
Die Besucherzahl war übersichtlich. Im Hintergrund die freie Fläche ist in der Saison ein Campingplatz.
Zum ersten mal habe ich eine automatische WC Kassetten Reinigung in Anspruch genommen. Da es auch nicht sauberer wird spare ich mir demnächst die 2 Euro und mache es auf die herkömmliche Art.
Der Platz war gut ausgestattet, Duschen, Toiletten – alles im Preis enthalten. Nur Waschmaschine und Trockner mussten mit 3,50 Euro per App bei Bedarf hinzugebucht werden.
Die Fahrradtour nach Horumersiel führte von Harlesiel aus über Deiche und schmale Wege bis hinter Horumersiel. Schafe auf der Strecke, weite Wiesen zwischen See und Deich und ein ruhiger Blick über das Watt prägten die Tour.
Radtour von Harlesiel nach Jever durchs friesische Binnenland – mit Weihnachtsmarkt, Schlossblick und windigem Rückweg über Carolinensiel.
Tag 6 – Ankunft in Leer
Zwischenstation auf der Rückfahrt in Leer
In Leer gibt es einen kostenlosen Stellplatz in der Stadt. Dieser hat allerdings nur 5 Plätze und ich hatte Glück einen zu ergattern. Es gibt sogar eine Ver- und Entsorgungsstation, die allerdings dann kostenpflichtig ist. Eigentlich wollte ich hier übernachten, nachdem ich allerdings den Hafen und die Fußgängerzone angeschaut hatte, habe ich dann doch beschlossen komplett zurück zu fahren. Es gab hier im Moment nichts was ich mir noch anschauen wollte.
Ein paar Eindrücke der Buden in der Fußgängerzone. Das Fischbrötchen hier hat jedenfalls gut geschmeckt.
Die Reise hat ihren Zweck erfüllt. Meinen Atemwegen ging es bedeutend besser. Selbst mit dem Asthma hatte ich weniger Probleme, für einen dauerhaften Erfolg war die Reise allerdings zu kurz.
Altstadt, Elbe und persönliche Eindrücke: Dresden begleitet mich schon seit vielen Jahren. Zwischen historischen Bauwerken, Elberadweg und Ausflügen in die Sächsische Schweiz verbinden sich Stadt, Natur und Fahrradtouren zu einer abwechslungsreichen Reise. Dresden mit dem Wohnmobil und Fahrrad erleben
Im Juli 2025 waren wir an der Nordsee in Noordwijk unterwegs, einem beliebten Küstenort in der Provinz Südholland (Niederlande). Übernachtet haben wir auf dem Recreatiepark Noordwijkse Duinen, für den wir vorab einen Stellplatz reserviert hatten.
Im Mai führte uns die Reise an die Ostsee nach Börgerende-Rethwisch zwischen Warnemünde und Kühlungsborn. Der kleine Ort ist ein idealer Ausgangspunkt für Fahrradtouren entlang des Ostseeküstenradwegs.
Dresden begleitet mich schon seit vielen Jahren. Meine ersten Besuche liegen noch in der Zeit der DDR, als wir 1977 Bekannte meiner Mutter besuchten, die in Dresden geboren wurde. Damals wirkte die Stadt wie eine andere Welt -. nicht unbedingt eine schlechtere, aber geprägt von vielen Trabis, Straßen in schlechtem Zustand und zahlreichen sanierungsbedürftigen Häusern. Auch die sichtbarennSpuren der Zerstörung aus dem Krieg waren noch allgegenwärtig.
Vieles hat sich seit dem verändert. Nicht alles empfinde ich positiv, doch der Wiederaufbau und die Restaurierung unzähliger Gebäude und Straßenzüge sind beeindruckend. Besonders die Frauenkirche, von der damals nur einige Steine zu sehen waren, steht heute sinnbildlich für diesen Wandel.
Inzwischen war ich mehrfach zu Besuch bei Verwandten in Dresden und habe diese Aufenthalte auch zu eigenen Erkundungen genutzt. Dabei konnte ich beobachten, wie sich die Stadt Schritt für Schritt verändert hat. Dresden an der Elbe verbindet barocke Architektur, weite Flusslandschaften und eine besondere Mischung aus Geschichte und Gegenwart.
Auch wenn ich bei diesem Aufenthalt in der Stadt nur die Kreuzkirche und das unmittelbare Umfeld besucht habe, fügt sich dieser Besuch in eine längere Reihe von Eindrücken ein.
Dresden ist für mich daher kein einmaliges Reiseziel, sondern eine Stadt, die sich über die Jahre immer wieder neu zeigt – mal lebendig und offen, mal ruhig und beinahe zurückhaltend. Besonders die Lage an der Elbe prägt das Stadtbild und bildet den Übergang zur Natur und zur Sächsischen Schweiz.
Über die Zeit ist Dresden für mich zu einem der – vielleicht sogar dem – liebsten Reiseziele geworden.
Da ich erst mittags losgefahren bin, habe ich beschlossen in Kassel auf einem Stellplatz zu übernachten. Die Fahrt durch das Ruhrgebiet verlief erneut mit einigen Staus, sodass ich erst nach Einbruch der Dunkelheit am Stellplatz ankam. Am nächsten Morgen war ich sehr früh wieder unterwegs. Da ich ab dort ohne Verzögerungen durchfahren konnte, erreichte ich den Campingplatz bereits vor der Mittagspause . Obwohl die offizielle Anreisezeit erst ab 14:00 Uhr gilt, wurde ich freundlicher Weise trotzdem sofort auf den Platz gelassen.
Der Campingplatz Wostra liegt im Dresdner Stadtteil Laubegast, nur etwa 200 Meter von der Elbe entfernt. Der Name steht für „Wochenend- und Strandbadgesellschaft“, denn das Strandbad befindet sich unmittelbar hinter dem Campingplatz. Ich kannte den Platz bereits von meinem Besuch im Jahr 2020. Er ist klein, ruhig, gut ausgestattet und vergleichsweise günstig. Mit 15 Euro für eine Person und 20 Euro für zwei Personen (Stand 2025) liegt er preislich kaum über einem einfachen Stellplatz.
Am nächsten Tag stand eine Fahrradtour nach Meißen auf der Tagesordnung.
Mit dem Fahrrad von Dresden nach Meißen entlang der Elbe – hin flussabwärts auf dem linken Elbufer, zurück elbaufwärts auf der gegenüberliegenden Seite. Den Abschluss bildet der weite Blick auf die Dresdner Altstadt.
Wanderung in die Stadt
Die Entfernung zur Dresdner Altstadt beträgt etwa 11 Kilometer. Da der Elberadweg nahezu direkt am Campingplatz vorbeiführt, ist man mit dem Fahrrad in kurzer Zeit im Zentrum. Alternativ erreicht man die Innenstadt bequem mit dem Bus (etwa fünf Minuten zu Fuß) und anschließendem Umstieg in die Straßenbahn – selbst ich habe das problemlos geschafft.
Da ich nicht mit dem Fahrrad in die Stadt wollte, aber trotzdem Bewegung brauchte, habe ich beschlossen zu Fuß zu gehen und den Rückweg dann mit Straßenbahn und Bus. Es ist im Großen und Ganzen eine unaufregende Strecke.
Zwischen den gepflegten Blumenanlagen und den alten Bäumen war vom städtischen Trubel kaum etwas zu spüren. Nur vereinzelte Menschen auf den Wiesen. Es tat gut, sich Zeit zu nehmen und Dresden nicht nur als Sehenswürdigkeit, sondern als Lebensraum wahrzunehmen.
Das erste Ziel war die Kreuzkirche. Sie ist – nicht zuletzt wegen ihrer Schlichtheit – eine meiner liebsten Kirchen. Die Weite des Innenraums wirkt fast nüchtern, aber genau das macht für mich den Reiz aus. Keine überbordende Pracht, sondern klare Linien und viel Licht. Während meines Besuchs herrschte eine ruhige, fast zurückhaltende Atmosphäre
Sie war während der Wende ein Ausgangspunkt der Demonstrationen in Dresden.
Im Vergleich ist die Frauenkirche bedeutend schöner und prunkvoller. Die Kreuzkirche ist die evangelische Hauptkirche der Stadt mit über 3000 Sitzplätzen.
Nach dem Besuch der Kreuzkirche bin ich weiter zum Altmarkt gegangen, wo gerade der Herbstmarkt stattfand. Von dort aus bin ich die Prager Straße auf und ab gegangen. In die Geschäfte zog es mich nicht. Weitere Unternehmungen in der Innenstadt hatte ich nicht geplant. Dieser Aufenthalt stand ohnehin stärker im Zeichen der Besuche bei Verwandten und die Zeit in der Natur als im Stadtprogramm. So machte ich mich schließlich auf den Rückweg zur Straßenbahnhaltestelle und fuhr mit gut gefüllten Tram zurück Richtung Laubegast. Von der Endstation aus entschied ich mich den restlichen Weg zu Fuß zu gehen anstatt auf den Bus zu warten, der mich dann auf halber Strecke überholt hat.
Am folgenden Tag Radtour Elberadweg bis Tschechei durch die Sächsische Schweiz
Bei bestem Wetter führte mich die Tour von Dresden aus auf dem Elberadweg nach Tschechien – durch Felslandschaften und Elbauen. Auf dem Rückweg zeigte sich, wie schnell das Wetter hier wechseln kann.
Mit der Fähre über die Elbe in Dresden
Die Brücken in Dresden empfinde ich nicht unbedingt als ideal, um entspannt Fahrrad zu fahren. Vielleicht liegt es daran, dass ich vom Dorf komme – jedenfalls hatte ich manches Mal das Gefühl, erst einmal erraten zu müssen, wie Fahrspuren und Beschilderungen eigentlich gemeint sind.
Statt mich durch Autoverkehr und Spurwechsel zu kämpfen, bin ich schließlich dazu übergegangen, die Elbe mit einer der Fähren zu überqueren. Das ist nicht nur deutlich ruhiger, sondern auch eine angenehm entschleunigende Art, die Flussseite zu wechseln.
🚲 Mit dem Fahrrad auf die Elbfähre – fast überall problemlos
Man kann (fast) alle Fähren problemlos mit dem Rad erreichen. Lediglich an einer Stelle – dort, wo man mit der Fähre auch nach Tschechien einreist – wartet auf der anderen Seite eine relativ hohe Treppe. Mit E-Bikes ist das eher ungünstig.
🌄 Perspektivwechsel inklusive
Bei der Überfahrt bekommt man ein ganz anderes Panorama des Elbtals. An dieser Anlegestelle wurde ich sogar noch freudig begrüßt – manchmal sind es genau diese kleinen Momente, die eine Tour besonders machen.
480 Höhenmeter hinauf zur Bastei – lohnt sich das mit dem Fahrrad? Eine abwechslungsreiche Tour von Dresden über Lohmen in die Sächsische Schweiz mit beeindruckenden Panoramen und entspannter Rückfahrt entlang der Elbe.
Kleine Entdeckungen unterwegs
An einem regnerischen Tag habe ich einen Spaziergang entlang der Elbe unternommen. Von hier aus bot sich ein weiter Blick hinüber zum Schloss Pillnitz, das fast direkt gegenüber vom Campingplatz liegt.
Bei einigen kürzeren Fahrten habe ich weitere Eindrücke entlang der Elbe gesammelt. Dazu gehören das „Blaue Wunder“ in Dresden, eine typische Straße im Stadtteil Pieschen sowie die Rundfahrtschiffe „Meissen“ und das moderne „August der Starke“, die auf der Elbe unterwegs sind.
An einem der letzten Tage habe ich noch eine ausgiebige Fahrradtour nach Moritzburg gemacht
Zum Schluss noch eine ausgiebige Fahrradtour nach Moritzburg
Die Fahrradtour von Dresden nach Mortitzburg führte durch die Dresdner Heide nach Moritzburg: 430 Höhenmeter, Schlossblick am See, Fasanenschlösschen und ein Leuchtturm, den man hier sicher nicht erwarten würde.
Auf der Rückfahrt am nächsten Tag habe ich in Soest Zwischenstation gemacht, um mir die Stadt etws anzusehen. Übernachtet habe ich auf einem Stellplatz an einem Motel, ein einfacher Parkplatz aber mit allem, was man zur Ver- und Entsorgung braucht und nahe am Zentrum gelegen. Einige Eindrücke vom Besuch in der Stadt: der Osthofentor-Turm, typische Fachwerkhäuser, ein Teil vom Rathaus auf dem Marktplatz sowie der Turm der Propsteikirche St. Patrokli.
Die Fahrradtour von Dresden nach Mortitzburg führte durch die Dresdner Heide nach Moritzburg: 430 Höhenmeter, Schlossblick am See, Fasanenschlösschen und ein Leuchtturm, den man hier sicher nicht erwarten würde.
480 Höhenmeter hinauf zur Bastei – lohnt sich das mit dem Fahrrad? Eine abwechslungsreiche Tour von Dresden über Lohmen in die Sächsische Schweiz mit beeindruckenden Panoramen und entspannter Rückfahrt entlang der Elbe.
Bei bestem Wetter führte mich die Tour von Dresden aus auf dem Elberadweg nach Tschechien – durch Felslandschaften und Elbauen. Auf dem Rückweg zeigte sich, wie schnell das Wetter hier wechseln kann.
Mit dem Fahrrad von Dresden nach Meißen entlang der Elbe – hin flussabwärts auf dem linken Elbufer, zurück elbaufwärts auf der gegenüberliegenden Seite. Den Abschluss bildet der weite Blick auf die Dresdner Altstadt.
Hamburg mit dem Wohnmobil: Übernachtung auf dem zentral gelegenen Stellplatz und Ausflüge zu den Landungsbrücken mit Hafenrundfahrt sowie auf den „Michel“ mit Blick über Stadt und Hafen. An einem Abend ging es noch zu einer nächtlichen Führung über die Reeperbahn.
Am letzten Tag unserer Städtetour erkundeten wir Bremen zu Fuß. Vom Stellplatz Am Kuhhirten ging es entlang der Weser in die Altstadt mit ihren bekannten Sehenswürdigkeiten.
Bremerhaven war ein maritimer Zwischenstopp unserer Städtetour. Direkt an der Weser erkundeten wir den Hafen, besichtigten historische Schiffe und genossen die besondere Atmosphäre zwischen Meer, Museum und Stadt.
2023 sind wir losgezogen, um in vier Tagen vier Städte zu besuchen. Begonnen haben wir mit Bad Salzuflen, und nach dem letzten Stopp in Bremen traten wir wieder die Heimreise an.
Bremerhaven war ein maritimer Zwischenstopp unserer Städtetour. Direkt an der Weser erkundeten wir den Hafen, besichtigten historische Schiffe und genossen die besondere Atmosphäre zwischen Meer, Museum und Stadt.
Am letzten Tag unserer Städtetour erkundeten wir Bremen zu Fuß. Vom Stellplatz Am Kuhhirten ging es entlang der Weser in die Altstadt mit ihren bekannten Sehenswürdigkeiten.
Auf dieser Reise standen der Serengeti-Park Hodenhagen mit einer Safari sowie Stopps in Eckernförde und Hamburg auf dem Programm. Zwischen Safari, Meer und Metropole
Im Mai führte uns die Reise an die Ostsee nach Börgerende-Rethwisch zwischen Warnemünde und Kühlungsborn. Der kleine Ort ist ein idealer Ausgangspunkt für Fahrradtouren entlang des Ostseeküstenradwegs.
Im Juli 2025 waren wir an der Nordsee in Noordwijk unterwegs, einem beliebten Küstenort in der Provinz Südholland (Niederlande). Übernachtet haben wir auf dem Recreatiepark Noordwijkse Duinen, für den wir vorab einen Stellplatz reserviert hatten.
Vom 14. bis 17. Juli 2022 war ein Kurztrip nach Koblenz angesagt. Ziel war ein Campingplatz direkt an der Stadt gelegen.
Um ins Zentrum zu gelangen, musste man entweder die Mosel mit einem kleinen Fährboot überqueren oder einen vergleichsweise großen Umweg über die nächste Brücke in Kauf nehmen. Beides hatte seinen eigenen Reiz – je nach Tageszeit und Lust auf Bewegung.
Der Platz lag direkt mit Blick auf den Rhein und der Festung Ehrenbreitstein.
Mit der Seilbahn geht es hoch zur alten Festung auf dem Berg. In der weitläufigen Anlage befinden sich heute unter anderem eine Jugendherberge und ein Museum. Die Festung zählt zu den größten erhaltenen…
Auf dieser Reise standen der Serengeti-Park Hodenhagen mit einer Safari sowie Stopps in Eckernförde und Hamburg auf dem Programm. Zwischen Safari, Meer und Metropole
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