Teil der Reise: Nordsee – Spätherbst 2025
Am zweiten Tag bin ich dann ganz früh aufgestanden, um den Ausflug nach Norderney möglichst zeitig zu beginnen. Erst 45 Minuten zu Fuß zur Fähre, Ticket besorgt und dann mit der 8:30 Fähre nach Norderney gefahren. Die Überfahrt dauerte auch ca. 45 Minuten. Ich wollte möglichst früh dort sein, um viel von dem Tag an der frischen Nordseeluft zu verbringen. Das Klima auf den Inseln soll noch besser für Atemwegserkrankungen sein als an der Küste. Sicher ein Tag ist nicht viel und wird auch nicht lange Nachwirken, trotzdem wollte ich so viel es geht „mitnehmen“.
Wenn man auf der Fähre vom Passagierraum nach oben auf das Deck möchte, kann man auf dem Weg den Autos auf das Dach sp.. gucken.
Beim Anlegen der Fähre muss um eine sehr enge Kurve manövriert werden, da die Fahrrinne nah am Ufer verläuft.


Vom Hafen in die eigentliche Stadt war es auch nochmal ein kleiner Fußmarsch, es besteht allerdings die Möglichkeit mit einem Bus zu fahren. Automatisch kommt man auf den Kurplatz.

Das Conversationshaus auf Norderney dient als Touristeninformation, Kurhaus und für Veranstaltungen. Es wurde um 1850 erbaut. Neben der Touristeninformation befinden sich darin sich ein Café, eine Bibliothek mit Lesezimmer, ein Souveniergeschäft sowie Räume die sich für Tagungen und Veranstaltungen nutzen lassen. Nicht zuletzt ist dort auch eine öffentliche Toilette.
Die Zahl im Eingangsbereich deutet daraufhin, dass Norderney im Jahr 2025 seit 75 Jahree ein staatlich anerkanntes Nordseeheilbad ist.
Rechts davon steht das Badehaus. Dort gibt es ein reichhaltiges Angebot: verschiedene Schwimmbecken, Thalasso und Wellness, Kosmetikangebote, Saunen und wahrscheinlich vieles mehr.
Da ich möglicht viel von der Seeluft tanken wollte, bin ich als erstes zum Stand gegangen. Norderney wirkte zu dieser Jahreszeit ruhig und weit. Viel Strand, Weite, wenig Menschen und eine klare, frische Luft. Ein Tag zum Durchatmen und Beobachten.



Zwischendurch bin ich ins Dorf gegangen und habe mir dort ein Fischbrötchen geholt. Danach habe ich mir eine Pause mit einer Tasse Kaffee gegönnt.


Von der Georgshöhe hat man einen guten Weitblick auf den Nordstrand.
Ein alter Anker mit einer Tafelinschrift liegt dort zum Gedenken an die Seefahrer Norderneys, die auf See geblieben sind.


Einige Bewohner von Norderney. Beide Vertreter sieht man hier in größerer Anzahl, Die Möwen am Strand, die Kaninchen mehr im Landesinneren.
Auf dem rechten Bild das Haus am Weststrand. Ein renomiertes altes Hotel.





Auf der Rückfahrt begegnete uns eine entgegenkommende Fähre.
Zum Ende dann die Einfahrt in den Hafen von Norddeich, bevor es dann wieder ca. 45 Minuten zum Stellplatz zurück ging.
Insgesamt war es ein sehr anstrengender aber gelungener Tag an der frischen Luft.
Hier auf der offiziellen Seite von Noderney gibt es mehr Informationen.
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