Teil der Reise Dresden mit dem Wohnmobil und Fahrrad erleben

Am ersten Tag habe ich eine Tour Richtung Meißen unternommen. Den Hinweg wählte ich am linken Elbufer entlang. Bereits nach wenigen Kilometern eröffnete sich ein weiter Blick über die Elbwiesen auf die Silhouette der Dresdner Altstadt. Ganz links ist die Frauenkirche zu erkennen, rechts auf der gegenüberliegenden Seite die Sächsische Staatskanzlei, u.a. Sitz des sächsischen Ministerpräsidenten.
Im weiteren Verlauf kam ich am ehemaligen Standort der Carolabrücke vorbei. Dort, wo im September 2024 die Brücke eingestürzt war, befand sich nun eine großflächige Baustelle. Die Reste der alten Brücke waren offenbar vollständig entfernt. Es war ein seltsames Gefühl, an einer Stelle vorbeizufahren, die noch vor kurzem ein fester Bestandteil des Stadtbildes war.
Der Elberadweg ist teilweise stark frequentiert. Neben zahlreichen Ausflüglern mit dem Fahrrad oder zu Fuß sind hier auch viele Pendler unterwegs, die den Weg täglich zur Arbeit und zurück nutzen. Gerade bei gutem Wetter herrscht entsprechend viel Betrieb. Man sollte daher aufmerksam fahren und stets damit rechnen, zügig überholt zu werden.

Auf dem Weg nach Meißen passiert man die Gohliser Windmühle bei Radebeul. Sie steht leicht erhöht am Wegesrand und lädt mit ihrem Biergarten zu einer Pause ein. Im Inneren befindet sich zudem ein kleines Mühlenmuseum.

Ein alleinstehendes Gebäude am Elberadweg überraschte mit einer kunstvollen Fassadenmalerei rund um das Thema Wein – ein stiller Hinweis auf die Nähe zu Meißen und den sächsischen Weinbergen.

Weiter führte mich die Tour bis nach Meißen. Dort wechselte ich über die Brücke das Elbufer und radelte anschließend auf der rechten Seite flussaufwärts zurück.
Die Silhouette von Albrechtsburg und Dom prägt das Stadtbild eindrucksvoll. Vom Radweg aus bietet sich ein weiter Blick auf die hoch über der Elbe gelegenen Gebäude mit ihren markanten Türmen. Diesmal bin ich jedoch nicht hinauf zur Burg und zum Dom gefahren, sondern habe Meißen lediglich als Wendepunkt der Tour genutzt.

Viele der bekannten Dresdener Bauwerke sind auf dieser Sihouette zu erkennen, von links nach rechts:
Der Turm der Frauenkirche, weiter im Vordergrund die Augustusbrücke, das Ständehaus (heute Sitz des Oberlandesgerichts Dresden), daneben im Hintergund der Rathausturm, dann die Kathedrale Ss. Trinitatis Dresden genannt Hofkirche, der Turm rechts davon etwas im Hintergrund ist der Hausmannsturm des Residenzschlosses, gefolgt von Ausschnitt des Hotel Taschenbergpalais Kempinski Dresden, dann über den Baumwipfeln Teile des Zwingers und zum Abschluss die Semperoper seitlich von hinten.
Nach einem Besuch in Trachau musste ich dann wieder die Elbseite wechseln – diesmal über das Blaue Wunder – um zum Campingplatz zurückzukommen.

Links die Tour als Übersicht mit einigen Details. Laut Navi kamen 190 Höhenmeter zusammen – auf einer Strecke, die sich eigentlich fast flach anfühlt. Die vielen kleinen Brückenrampen und Uferanstiege summieren sich offenbar mehr, als man unterwegs wahrnimmt.
Ich finde es immer wieder erstaunlich welche Werte Navis für Höhenmetern ausgeben
190 m hoch, 170 m wieder runter zum gleichen Startpunkt , müsste ich demnach noch ca. 20 m in der Luft schweben.
Weitere Informationen zu Meißen
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