Nordsee in Noordwijk

Camping im Recreatiepark Noordwijkse Duinen

Im Juli 2025 waren wir an der Nordsee in Noordwijk unterwegs, einem beliebten Küstenort in der Provinz Südholland (Niederlande). Übernachtet haben wir auf dem Recreatiepark Noordwijkse Duinen, auf dem wir vorab einen Stellplatz reserviert hatten.

Mit rund 44 Euro pro Nacht zählt der Campingplatz nicht zu den günstigsten. Dafür waren Strom sowie Wasser- und Abwasseranschluss direkt am Stellplatz und im Preis enthalten. Der Park selbst ist überwiegend als Ferienpark mit Bungalows angelegt, während der Bereich für Wohnmobile und Camper vergleichsweise klein ausfällt.

Nachdem das Wohnmobil ausgerichtet und am Strom angeschlossen war, haben wir die Fahrräder fertiggemacht und sind als erstes zum Strand gefahren.

Radtour zum Strand bis Katwijk

Strand

Der Weg zum Strand führte über eine Straße mit einem gut ausgebauten Fahrradweg. Bereits hier konnte man die typische Dünenlandschaft der Nordseeküste erleben. Weitläufige Dünen mit Strandhafer ziehen sich entlang der Küste und bilden eine natürliche Barriere zwischen Meer und Hinterland. Von unterwegs boten sich immer wieder schöne Blicke über die sandigen Hügel dieser abwechslungsreichen Küstenlandschaft.

Am Strand bemerkte man sofort, dass es hier touristisch gut erschlossen ist. Es gab einen großen Fahrradparkplatz und eine Menge Souvenierläden, Lokale und Imbisse.

Am Strand waren viele Strohschirme aufgestellt, sodass man sich gut vorstellen konnte, wie belebt es hier in der Hochsaison sein kann. Zu der Zeit, als wir dort waren, war es zum Glück noch angenehm ruhig

Von hier aus hat man einen weiten Blick über die Nordsee. Das gleichmäßige Rauschen der Wellen und der Wind vom Meer prägen die besondere Atmosphäre dieser Küstenlandschaft.

Bei entsprechendem Wind sind hier häufig Gleitschirmflieger zu sehen, die den Aufwind an den Dünen nutzen. Diese Art des Fliegens entlang der Küste wird auch Küsten-Soaring genannt.

Mit einem speziellen Bus konnte man direkt über den Strand bis ans Wasser gebracht werden. Das Fahrzeug ist so ausgestattet, dass auch Rollstuhlfahrer und andere mobilitätseingeschränkte Personen bequem mitfahren können. Dadurch erhalten auch sie die Möglichkeit, den Strand und das Meer aus nächster Nähe zu erleben.

Noordwijk und Katwijk über den Küstenradweg

Anschließend führte uns der Küstenradweg durch Noordwijk weiter bis nach Katwijk. Unterwegs boten sich immer wieder schöne Ausblicke auf die weitläufige Dünenlandschaft und die Nordsee mit den Schiffen am Horizont.

Noordwijk ist ein stark touristisch geprägter Ort mit vielen Angeboten für Besucher. Entlang der Promenade finden sich zahlreiche Restaurants, Strandpavillons und Freizeitangebote. Zur Zeit unseres Aufenthalts stand dort sogar ein großes Riesenrad.

Auf dem Rückweg haben wir uns in Noordwijk die Stadt angesehen und in einem Kaffee das Treiben dort beobachtet.

Tourdaten:

Distanz: 36,1 km
Fahrzeit: 2:27 Std (Ø 14,7 km/h)
Höhenmeter: ca. 130 hm

Durch das auf und ab in den Dünen kommen ein paar Höhenmeter zustande, die sich aber gut verteilen.

Fahrradtour nach Leiden

Am nächsten Tag führte uns unsere Tour nach Leiden, einer sehr schönen Universitätsstadt in der niederländischen Provinz Südholland. Ein Teil der Strecke verlief leider direkt entlang einer stark befahrenen Hauptstraße, allerdings mit einem sehr gut ausgebauten Fahrradweg.

Dafür entschädigten die übrigen Abschnitte der Route und schließlich auch die Stadt Leiden selbst. Unterwegs führte der Weg bereits an einigen Grachten vorbei, sodass wir einen ersten Eindruck von der schönen Wasserlandschaft der Stadt bekamen.

Die Stadsgehoorzaal Leiden mit ihren drei Sälen, von denen der älteste aus dem Jahr 1659 stammt, ist ein bekanntes Veranstaltungsgebäude der Stadt. Hier finden Konzerte, Ausstellungen und auch Tanzveranstaltungen statt.

An der Breestraat steht das historische Gemeenlandshuis van Rijnland von 1578, ein repräsentatives Gebäude der ehemaligen Wasserbehörde. Die reich verzierte Renaissancefassade mit ihren Treppengiebeln gehört zu den auffälligsten historischen Häusern der Straße.

Leiden ist ein beliebtes Ausflugsziel, entsprechend belebt sind oft auch die Straßen der Stadt.

Im Zentrum von Leiden befindet sich die Hartebrugkerk aus dem Jahr 1836, auch Coeliekekerk genannt.

Wie die Hartebrugkerk gehört auch die Kerkbrug aus dem Jahr 1876 zu den bekannten Wahrzeichen Leidens

In einem „schwimmenden“ Lokal mit Blick auf die Kerkbrug haben wir bei einem Kaffee eine Weile das Treiben in der Stadt beobachtet.

Tourdaten:

Distanz: 44,1 km
Fahrzeit: 2:58 Std (Ø 15,1 km/h)
Höhenmeter: ca. 130 hm

Die wenigen Höhenmeter verteilten sich über die gesamte Strecke, nennenswerte Anstiege gab es nicht.

Nach der kleinen Pause machten wir uns wieder auf dem gleichen Weg zurück zum Campingplatz, sind dann allerdings nochmal kurz entschlossen zum Strand gefahren.

Fahrradtour nach Scheveningen

Am letzten Tag sind wir dann nach Scheveningen gefahren.

Ab Katwijk veränderte sich die Dünenlandschaft deutlich. Sie wurde noch weitläufiger und zwischen den Dünen waren immer wieder kleine und größere Seen zu sehen.

In den Dünen konnten wir sogar Rinder beobachten, die dort vermutlich zur Landschaftspflege eingesetzt werden.

Der Strand von Scheveningen mit De Pier war uns allerdings etwas zu stark touristisch erschlossen. Das Dorf selbst haben wir uns deshalb nicht mehr angesehen.

Auf dem Rückweg konnten wir in Katwijk noch eine Vorführung der Reddingsbrigade, der niederländischen Wasserrettungsorganisation, beobachten. Vermutlich handelt es sich um eine der größten Veranstaltungen dieser Art in den Niederlanden.

Neben der Rettungsbrigade waren auch Marine, Luftwaffe, Küstenwache und weitere Organisationen beteiligt. Gemeinsam demonstrierten sie verschiedene Einsätze aus dem Bereich SAR (Search and Rescue).

Bereits am ersten Tag hatten wir in Noordweijk in einem Fischrestaurant an der Promenade am Abend gegessen. Es hatte uns so gut gefallen, dass wir am letzten Abend nochmal dorthin gefahren sind.

Tourdaten:

Distanz: 58,7 km
Fahrzeit: 3:34 Std (Ø 16,4 km/h)
Höhenmeter: ca. 310 hm

Die Höhenmeter sind hier wieder das auf und ab in den Dünen. Der höchste Punkt über NN lag so bei 22m, also auch hier wieder keine nennenswerten Steigungen.

Am nächsten Tag machten wir uns wieder auf den Heimweg. Hinter uns lagen abwechslungsreiche Tage an der niederländischen Nordseeküste mit weiten Dünenlandschaften, schönen Fahrradtouren und interessanten Orten.

✍ Überarbeitet am: 15. März 2026

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    Im Mai führte uns die Reise an die Ostsee nach Börgerende-Rethwisch zwischen Warnemünde und Kühlungsborn. Der kleine Ort ist ein idealer Ausgangspunkt für Fahrradtouren entlang des Ostseeküstenradwegs.

Zwischen Warnemünde und Kühlungsborn – Börgerende-Rethwisch im Mai

Im Mai führte uns die Reise an die Ostsee. Ziel war ein Campingplatz in Börgerende-Rethwisch, das mit seiner Lage zwischen Warnemünde und Kühlungsborn ein guter Ausgangspunkt für ausgedehnte Fahrradtouren ist. Von hier aus lassen sich die historischen Seebäder gut erkunden. Der Ostseeradweg fürhrt direkt am Campingplatz vorbei. Der kleine Ort ist bekannt für seinen langen Naturstrand und die ruhige Lage abseits der großen Seebäder wie Kühlungsborn und Warnemünde.

Weitere Informationen zu Börgerende-Rethwisch

Der Campingplatz war zu dieser Zeit noch wenig ausgelastet, sodass noch genügend Plätze zur Auswahl standen.

Alle Plätze sind mit Wasser- und Abwasseranschluss ausgestattet.

Fahrradtour nach Warnemünde und zum Hütelmoor

Durch den Gespensterwald am Strand entlang

Am ersten Tag stand eine Fahrradtour nach Warnemünde an. Die Route führte durch den Gespensterwald, weiter zum Ostseebad Nienhagen und schließlich bis nach Warnemünde.

An der Ostsee reicht der Wald vielerorts bis nahezu direkt an den Strand. Diese ungewöhnliche Nähe von Wald und Meer prägt das Landschaftsbild und trägt wesentlich zum besonderen Flair der Ostseeküste bei. Besonders eindrucksvoll lässt sich das z.B. im Gespensterwald bei Nienhagen erleben, wo die Buchen durch Wind und salzhaltige Luft teils stark windschief gewachsen sind und direkt an der Steilküste eine fast gespenstische Stimmung erzeugen.

Der Leuchtturm, der „Teepott“ und das Hotel Neptun stechen sofort ins Auge. Direkt daneben liegt einer der breitesten Badestrände Deutschlands, der das Bild von Warnemünde maßgeblich prägt.

Warnemünde ist ein Stadtteil von Rostock und vor allem durch den größten Kreuzfahrthafen Deutschlands bekannt. Die gewaltigen Kreuzfahrtschiffe, die hier anlegen, stehen in starkem Kontrast zum sonst eher maritimen und entspannten Charakter des Ortes. Zwischen Strand, Alter Strom und Hafen treffen hier Tourismus, Seefahrt und Alltag aufeinander.

Bei einem Kaffee kann man einfach sitzen bleiben, die Menschen beobachten, das Flair auf sich wirken lassen oder den Fähren nachschauen, die regelmäßig an der Warnow vorbeikommen, wie auf dem Bild hier der Hybridfähre mit den Rotorsegeln zur Windkraftunterstützung.

Weiterfahrt mit der Fähre zur Hohen Düne und weiter zum Hütelmoor

Dann ging es mit der Fähre auf die andere Seite der Warnow, wobei man sehr nah an den Kreuzfahrtschiffen vorbeikommt, die am Cruise Center liegen. Weiter fuhren wir zum Hütelmoor. Dort gibt es eine Aussichtsplattform, auf der man verweilen kann, um die Natur auf sich wirken zu lassen und die Tiere – wie den Fuchs – zu beobachten.

Zurück ging es dann auf der gleichen Strecke

Distanz: 48,7 km
Fahrzeit: 3:04 Stunden (15,9 km/h)
Höhenmeter: 91 hmEs war eine – am Meer nicht anders zu erwartende – ebene Strecke, ohne irgendwelche Schwierigkeiten.

Viel Zeit zum spazieren, beobachten und im Cafè zu sitzen.

Fahrradtour Heiligendamm, Kühlungsborn & Rerik

Am nächsten Tag fuhren wir dann mit dem Fahrrad nach Rerik. Die Fahrt ging über Heiligendamm und Kühlungsborn.

Die erste Station war Heiligendam. Auf der Promenade darf man nur zu Fuß gehen. Es ist eine Sackgasse, man muss also den gleichen Weg zurück.

Heiligendamm wird auch die „Weiße Stadt am Meer“ genannt und gilt als das älteste deutsche Seebad. Die historischen weißen Gebäude direkt an der Ostsee wurden größtenteils restauriert und beherbergen heute unter anderem ein Luxushotel.

Unterwegs begegnete uns die „Molli“, die Mecklenburgische Bäderbahn, die gemächlich zwischen Kühlungsborn und Bad Doberan unterwegs ist.
In Kühlungsborn haben wir einen der letzten beiden erhaltenen Wachtürme der ehemaligen Ostseeüberwachung besucht. Der Turm wird heute von einem engagierten Verein betreut und vermittelt eindrucksvoll, wie hier früher die Küste überwacht wurde. Gezeigt werden zahlreiche Informationen, Ausstellungsstücke und Details aus dieser Zeit, die den Besuch besonders interessant machen. Der zweite noch existierende Turm steht in Börgerende.

Hinter Kühlungsborn mussten wir ein Stück ins Landesinnere, da es keinen Radweg direkt am Strand mehr gab. Ab hier gab es einige Steigungen, die aber nicht über 6% hinausgingen.

Dann ging es weiter nach Rerik. Hinter Rerik liegt die „Die verbotene Halbinsel Wustrow“. Später sind wir dann wieder nahezu die gleiche Strecke zurück.

Bis Kühlungsborn ist die Strecke überwiegend flach.
Zwischen Kühlungsborn und Rerik befinden sich allerdings einige Steigungen.

Distanz: 57,8km
Fahrzeit 3:33 Stunden (16,3 km/h)
Höhenmeter: 240 hm

Hansestadt Wismar

Am folgenden Tag sind wir nach Wismar gefahren. Da die Entfernung fürs Fahrrad zu weit war sind wir mit dem Wohnmobil gefahren. Wismar bietet freundlicherweise einen Parkplatz auf dem auch Wohnmobile stehen dürfen, sogar kostenlos.
Bei unserem Rundgang durch die Stadt haben wir den Turm der St. Georgen Kirche bestiegen mit dem Fahrstuhl erreicht. Von dort aus kann man die gesamte Stadt überblicken.

Anschließend sind wir zum alten Hafen gegangen und haben das Baumhaus mit den davorstehenden Schwedenköpfen besucht. Es ist ein Museum in dem man sich über die Vergangenheit Wismars und die Kogge Wissemara informieren kann.

Weitere Infomationen über das Bauhaus beim Verein „Poeler Kogge“

Am Hafen hat es dann zur Stärkung noch ein Fischbrötchen gegeben und dann haben wir weiter die Stadt besichtigt. Es ist eine wundervolle Stadt deren Besuch sich in jedem Fall lohnt, unter anderem kann man dort Filmdrehorte besuchen.

Nach unserer Rückkehr haben wir den Abend am Grill und Strand ausklingen lassen und und von dem anstrengenden Tag erholt.

Hansestadt Rostock

Mit dem Fahrrad sind wir nach Rostock gefahren und konnten so ganz entspannt die Stadt erkunden.

Das Ständehaus in Rostock wurde ca. 1893 im Auftrag der Mecklenburgischen Ritterschaft gebaut.
Seit 1992 ist Sitz des Oberlandesgerichtes Rostock.

Gegnüber dem Ständehaus befindet sich das Steintor, das in der jetztigen Bauweise ca. 1577 errichtet wurde.

Wir sind dann weiter gefahren bis zum Neuen Markt. Von dort konnten wir das Rathaus bewundern.

Hier war ein guter Ort die Fahrräder stehne zu lassen um die Fußgängerzone zu besuchen

In der Fußgängergzone befindet sich ein Brunnen mit diversen Skulpturen. Viele sind unbekleidet, daher wird der Brunnen im Volksmund auch „Porno-Brunnen“ genannt.

In der direkten Nachbarschaft des Brunnens auf dem Universitätsplatz sind einige Eisdielen und Cafès. Dort haben wir bei einer Tasse Kaffee eine kleine Pause eingelegt und das Treiben auf dem Platz beobachtet.

Vom Brunnen aus kann man auf das Hauptgebäude der Universität Rostock blicken.

An einem Giebel des Fünfgiebelhauses ist ein Greif zu sehen. Das Fabeltier taucht auch im oberen Teil des Rostocker Stadtwappens auf und war das Herrschaftszeichen der mittelalterlichen Fürsten von Rostock.

Ein Stück weiter steht das Kröpeliner Tor, eines der Wahrzeichen Rostocks. Es stammt aus dem 13. Jahrhundert, wurde später auf seine heutige Höhe von 54 Metern aufgestockt.

Auf dem Rückweg sind wir in eine Gasse abgebogen und haben dort die Marienkirche entdeckt. Sie steht direkt am Neuen Markt, hatten sie aber bei unserer Ankunft noch nicht gesehen.

Zum Abschluss ging es noch zum Hanse Outlet, wo wir uns bei einem namhaften Hersteller mit Gummibärchen eingedeckt haben. Für den Weg dorthin führte der Fahrradweg über eine längere Strecke direkt an einer Hauptstrße entlang.

Anschließend sind wir dann die gleiche Strecke wieder zum Campingplatz zurückgefahren.

Distanz: 56,9 km
Fahrzeit: 3:29 h (16,3 km/h)
Höhenmeter: 270 hm

Die Höhenmeter haben sich größtenteils über die gesamte Strecke verteilt, sodass es sich problemlos fahren lässt.

✍ Überarbeitet am: 26. März 2026

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Hamburg mit dem Wohnmobil

🌆 Hamburg – mehr als nur eine große Stadt

Hamburg ist eine dieser Städte, bei denen man nicht lange braucht, um anzukommen. Es ist nicht nur die Größe oder die bekannten Sehenswürdigkeiten – es ist dieses besondere Gefühl, das einen sofort begleitet. Der Blick auf den Hafen, die Mischung aus alten Backsteingebäuden und moderner Architektur und immer wieder das Wasser.

Schon nach kurzer Zeit merkt man: Hamburg funktioniert anders. Die Stadt ist weitläufig, aber gleichzeitig wirkt vieles erstaunlich entspannt. Es gibt keine klassische „Altstadt wie aus dem Bilderbuch“, sondern viele einzelne Bereiche, die zusammen das Gesamtbild ergeben.

Der Wohnmobilstellplatz

In Hamburg gibt es (noch) einen großen Stellplatz mitten in der Stadt. Es ist ein einfacher geschotteter Parkplatz über den auch noch die Straßenbahnschienen laufen. Er hat alles was man braucht, Ver- & Entsorgung und sogar Sanitäranlagen, die über einen Zahlencode betreten werden können. Für den Besuch einer Stadt finde ich ihn absolut ausreichend – zentral gelegen und unkompliziert. 35 Euro (Stand: 2024) ist ein meiner Meinung nach angemessener Preis. Leider soll er in Zukunft wegfallen, da das Grundstück bebaut werden soll. Es gibt allerdings noch Alternativen um Hamburg mit dem Wohnmobil erleben zu können.

Unterwegs in Hamburg – ohne Auto oder Fahrrad

Im Vorfeld hatten wir für die öffentlichen Verkehrsmittel in ganz Hamburg Tickets online gebucht und konnten sie während unseres gesamten Aufenthalts flexibel nutzen. Das hat vieles deutlich einfacher gemacht, weil wir uns vor Ort um nichts mehr kümmern mussten.

Besonders angenehm ist die Kombination aus U-Bahn, S-Bahn und den Fähren auf der Elbe. Letztere gehören ganz normal zum Nahverkehr und bieten gleichzeitig eine völlig andere Perspektive auf die Stadt. Man fährt nicht nur von A nach B, sondern ist mitten im Geschehen auf dem Wasser. Leider konnten wir die Fähren in der kurzen Zeit die wir hier waren nicht nutzen.

Vom Stellplatz bis zur nächsten Haltestelle waren es nur etwa 700 Meter, also ungefähr sieben Minuten zu Fuß. Damit war der Anschluss an den öffentlichen Nahverkehr schnell erreicht, ohne dass man sich groß umstellen musste.

Gerade in einer Stadt wie Hamburg ist das ein echter Vorteil. Statt sich mit Verkehr, Parkplatzsuche zu beschäftigen, kommt man entspannt und direkt an die wichtigen Punkte der Stadt.

Erster Tag in Hamburg – vom Hauptbahnhof über Binnenalster zu St. Michaelis

Am ersten Tag sind wir bis zum Hamburger Hauptbahnhof gefahren und haben ihn auch direkt von innen durchquert. Der Hamburger Hauptbahnhof ist ein sogenannter Sackbahnhof und gehört zu den meistfrequentierten Bahnhöfen Deutschlands.

Schon beim Ankommen merkt man sofort, wie viel Betrieb hier herrscht. Menschen aus allen Richtungen, Züge im Minutentakt – ein kompletter Kontrast zur eher ruhigen Anreise mit dem Wohnmobil.

Vom Hauptbahnhof aus sind wir weiter in Richtung Binnenalster gegangen. Hier wurde es sofort ruhiger, und die Stadt zeigte eine ganz andere Seite. Der Weg dorthin ist nicht weit, und man ist innerhalb kurzer Zeit mitten im Zentrum der Stadt.

Alsterarcaden

Weiter ging es an den Alsterarkaden vorbei zum Rathaus. Die hellen Gebäude mit ihren Arkaden prägen das Bild entlang des Wassers. Trotz der zentralen Lage war es dort vergleichsweise ruhig, sodass man die Umgebung in aller Ruhe auf sich wirken lassen konnte.
Der Anblick des prächtigen Rathauses hatte einen gewissen Wow-Effekt.

Krypa der St. Michaelis Kirche
St. Michaelis Kirche

Von dort aus gingen wir zur Hauptkirche St. Michaelis, auch „Michel“ genannt.
Bevor wir auf den Turm gefahren sind, haben wir zunächst die Krypta besucht.

Anschließend ging es mit dem Aufzug auf den 132 Meter hohen Turm.

Von der Plattform der Hauptkirche St. Michaelis hat man einen weiten Blick über Hamburg und den Hafen.
Die unterschiedlichen Perspektiven zeigen, wie weitläufig die Stadt ist und wie stark sie vom Wasser geprägt wird. In der Ferne sind die Theater von Der König der Löwen und Eiskönigin gut zu erkennen. Auch das Stadion am Rand von St. Pauli ist von hier aus auszumachen. Die Landungsbrücken lassen sich gut durch die grünen Dächer erkennen, dahinter ziehen sich die Hafenanlagen entlang der Elbe.

Hafenrundfahrt in Hamburg

Wenn man in Hamburg ist muss man natürlich eine Hafenrundfahrt machen. An den Landungsbrücken geht es los, vorbei an der „Rickmer Rickmers“. Dabei sieht man dann das eine oder andere Frachtschiff hier sogar in einer hübschen Farbe und Schiffchen, die sich jemand privat angeschafft hat. Auch ein Nachbau eines Mississippi Raddampfers, der auch für Rundfahrten genutzt wird, konnten wir sehen.

Zwei private Schiffchen konnten wir bewundern. Die 115 Meter lange „Luna“ und die 124 Meter lange „Katara“ gehören zu den größten der Welt. Beide kosteten ca. 400 Mio €, dazu kommen jährliche Unterhaltskosten von über 25 Mio €. Wie bei Autos haben auch die Yachten einen enormen Preisverfall: Die 15 Jahre alte Luna war für 270 Mio € zu haben.

Anschließend fuhren wir noch in die Speicherstadt. Auf dem Rückweg sahen wir die Elbphilharmonie von der Wasserseite sowie einen Blick auf die Stadt mit dem Michel im Hintergrund.

Alter Elbtunnel

Anschließend gingen wir durch den St.-Pauli-Elbtunnel – auch „Alter Elbtunnel“ genannt – auf die andere Seite und wieder zurück. Der Tunnel ist seit Jahren für Autos gesperrt und wird derzeit saniert. Er ist schließlich bereits seit 1911 in Betrieb.

St. Pauli und Reeperbahn

Von den Landungsbrücken sind wir dann Richtung Stadt hochgegangen. Dabei konnten wir noch einmal einen Blick auf die Landungsbrücken werfen. Nachdem wir oben waren, haben wir uns erstmal ein Fischbrötchen gegönnt.

Auf der Reeperbahn angekommen, haben wir uns die Davidwache angesehen – das bekannteste Polizeirevier Deutschlands – sowie die Herbertstraße, die durch Sichtschutz abgegrenzt ist und für Frauen sowie Jugendliche unter 18 Jahren nicht zugänglich ist.

Am Stadion vorbei ging es bis zu einem alten Bunker aus der NS Zeit mit bis zu 3,5 Meter dicken Wänden. Vor einigen Jahren wurde er um 23 Meter aufgestockt und mit rund 20.000 Bäumen und anderen Pflanzen begrünt. Leider haben wir es verpasst, ihn zu besichtigen. Er wird heute vielfältig genutzt. Weitere Infos: Hamburg Tourismus

Reeperbahn bei Nacht mit Führung

Für den Abend hatten wir eine Kiez-Führung auf der Reeperbahn gebucht. Startpunkt war die Olivia Jones Bar. Unser Guide war Oli Zeriadtke, ein echtes Kiez-Original. Es war eine sehr interessante Führung, bei der man viel über das Rotlichtmilieu erfährt.

Oli kennt den Kiez seit vielen Jahren und engagiert sich auch sozial. Er betreibt das sogenannte Regenbogenhaus auf der Reeperbahn, ein Projekt, das „gestrandete“ Menschen unterstützt, die sonst kaum Chancen auf dem Wohnungsmarkt haben. Damit wird auch eine ganz andere Seite von St. Pauli sichtbar – abseits von Party und Rotlicht.

Weitere Infos zum Regenbogenhaus

Alsterrundfahrt

Am letzten Tag in Hamburg sind wir vom Hauptbahnhof noch mit dem Bus zur Speicherstadt gefahren. Dort waren wir an der Hafenpolizeiwache 2 Zeuge zu Dreharbeiten – wahrscheinlich zu Notruf Hafenkante.

Später haben wir auf der Alster eine Bootsfahrt gemacht. Dabei kamen wir am Hotel Atlantic vorbei. Udo war leider nicht da, um uns zu begrüßen.

Am nächsten Tag mussten wir leider nach Hause, aber in der Gewissheit, irgendwann wiederzukommen, auch um einige der noch nicht entdeckten Seiten der Stadt kennenzulernen.

✍ Überarbeitet am: 29. März 2026

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Andere Städtetouren

Mit dem Wohnmobil zu den Giraffen – ein Besuch im Serengeti-Park Hodenhagen

Teil der Reise Zwischen Safari, Meer und Metropole

Übernachten im Serengeti-Park Hodenhagen

Am Ankunftstag stellten wir das Wohnmobil auf einen Stellplatz direkt auf dem Gelände ab und verbrachten dort die Nacht. Der Platz muss im Vorfeld schriftlich oder telefonisch gebucht werden. Bis auf ein weiteres Wohnmobil waren wir die einzigen auf dem Übernachtungsplatz. Die Plätze sind alle mit Strom ausgestattet, zudem gibt Ver- und Entsorgung sowie Sanitäranlagen, die wir allerdings nicht benötigt hatten.

Kleintiergehege am Abend

Am Abend der Ankunft sind wir noch in den Teil des Parks gegangen, den man zu Fuß erkunden kann. Dort befinden sich vor allem kleinere Gehege, darunter auch einige, in denen man sich frei zwischen den Tieren bewegen darf. Es war ein entspannter Einstieg ohne großen Trubel.

Die Erdmännchen sind schon lange gern gesehene Tiere von uns.

Die neugierigen Erdmännchen beobachten aufmerksam ihre Umgebung, während das Pinselohrschwein gemütlich im Gehege nach Futter sucht.

Die Zwergotter zeigen sich verspielt und lebhaft, und der kleine Panda war dabei ganz klar mein persönliches Highlight an diesem Tag

Besonders spannend: Die schwarzweißen Varis bewegen sich frei im Gehege und kommen den Besuchern dabei erstaunlich nah.

Das Stachelschwein war eher ruhig und gemächlich unterwegs, während das Totenkopfäffchen deutlich neugieriger war und geschickt auf Erkundungstour ging. Besonders auffällig war dabei seine Beweglichkeit und wie selbstverständlich es seine Umgebung erkundet hat.

Die Safari zu dem Großwild

Für den nächsten Tag stand dann das eigentliche Highlight auf dem Programm: eine gebuchte „Safari“ durch den Park.

Nachdem wir am nächsten Tag das Wohnmobil auf dem dafür vorgesehenen Parkplatz abgestellt hatten, sind wir zum Abfahrtspunkt unserer Safari gegangen. Da es die erste Fahrt war, waren fast keine weiteren Gäste im Fahrzeug.

Die Löwen lagen völlig entspannt im Gras und wirkten fast wie große, ruhige Beobachter ihrer Umgebung. Trotz ihrer beeindruckenden Größe strahlten sie eine unglaubliche Gelassenheit aus und ließen sich von den vorbeifahrenden Fahrzeugen nicht stören.

Die Dromedare kamen erstaunlich nah an das Fahrzeug heran und schauten neugierig, fast so, als würden sie selbst die Besucher mustern. Besonders faszinierend war ihre ruhige Art, während sie sich langsam bewegten.

Der Gepard schritt ruhig und elegant zwischen den Bäumen hindurch, aufmerksam und jederzeit bereit, sich lautlos weiterzubewegen. Seine Bewegungen wirkten leicht und kontrolliert – genau die Eleganz, die man mit diesem Tier verbindet.

Die Bisons wirkten kraftvoll und ruhig zugleich, während sie gemächlich über das Gelände zogen. Ihre massige Erscheinung und die langsamen Bewegungen unterstrichen ihre beeindruckende Präsenz.

Die Emus bewegten sich aufmerksam durch ihr Gehege und beobachteten neugierig ihre Umgebung.

Die Giraffen mit der Hand füttern

Zum ersten Höhepunkt der Fahrt gehörten die Giraffen. Der Fahrer öffnete Türen und Fenster, und plötzlich standen wir ihnen erstaunlich nah gegenüber. Zwei Eimer mit frischen Blättern wurden bereitgestellt – und schon begann das Füttern.

Die Giraffen ließen sich nicht lange bitten und kamen neugierig direkt ans Fahrzeug. Mit ihren langen Zungen griffen sie geschickt nach den Blättern – ein Erlebnis, das man so schnell nicht vergisst.

Bei den Nashörnern von Gesicht zu Gesicht

Für mich etwas ganz Besonderes waren die Nashörner. Wir konnten aus dem Fahrzeug aussteigen und standen den beeindruckenden Tieren direkt gegenüber – lediglich getrennt durch einige sehr große Steine, was dann doch etwas beruhigend war, wenn man die riesigen Tiere aus nächster Nähe erlebt.

Die Nähe war wirklich beeindruckend: Man konnte jede Bewegung beobachten und bekam ein gutes Gefühl dafür, wie ruhig und gleichzeitig kraftvoll diese Tiere wirken.

Besonders faszinierend war auch, wie entspannt die Nashörner miteinander und mit den Zebras umgingen – trotz ihrer Größe wirkte alles ruhig und fast gelassen.

Tschüss Nashörner.

Wir fuhren dann wieder zum Ausgangspunkt und gingen zum Wohnmobil. Mit vielen tollen Eindrücken im Gepäck verabschiedeten wir uns vom Park und fuhren weiter zu unserem nächsten Ziel.

Weitere Infos auf der Serengeti-Park Seite

✍ Überarbeitet am: 31. März 2026

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Zwischen Safari, Meer und Metropole

Im September 2024 wollten wir endlich die Gutscheine für den Serengeti-Park Hodenhagen einlösen.

Wir haben eine Tour vom Serengeti-Park Hodenhagen mit einem kurzen Aufenthalt in Eckernförde und einen drei Tage Städtetrip nach Hamburg verbunden.

Anschließend ging es 230 km weiter nach Eckernförde. Dort wollten wir eine Bekannte besuchen und uns gleichzeitig die Gegend ansehen. Eckernförde hat einen sehr schönen Wohnmobilstellplatz, den wir für unseren Aufenthalt aufgesucht haben.

Am nächsten Tag sind wir mit der Fähre nach Laboe gefahren.

Dort gab es auch ein U-Boot, das man von innen besichtigen konnte.

Und das Marine Ehrenmal. Man konnte mit einem Aufzug nach oben fahren und auf der Aussichtsplattform die Gegend überblicken.

Am nächsten Tag ging es dann weiter nach Hamburg, unserer letzten Etappe auf dieser Reise.

  • Hamburg mit dem Wohnmobil

    Hamburg mit dem Wohnmobil

    Hamburg mit dem Wohnmobil: Übernachtung auf dem zentral gelegenen Stellplatz und Ausflüge zu den Landungsbrücken mit Hafenrundfahrt sowie auf den „Michel“ mit Blick über Stadt und Hafen. An einem Abend ging es noch zu einer nächtlichen Führung über die Reeperbahn.

✍ Überarbeitet am: 30. März 2026

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Bremen mit dem Wohnmobil – letzter Tag unserer Städtetour

Der letzte Tag unserer Städtetour führte uns nach Bremen. Wir haben den Stellplatz Am Kuhhirten angefahren, einen schönen, von alten Bäumen bewachsenen Platz mit angenehmer Atmosphäre.

WC und Duschen sind vorhanden, ebenso ein Brötchen- und Gasflaschenservice. Stromanschlüsse sowie Ver- und Entsorgungsmöglichkeiten gehören selbstverständlich ebenfalls dazu.

Der Stellplatz eignet sich gut als Ausgangspunkt, um Bremen bequem zu erkunden.

Entlang der Weser sind wir zu Fuß am Wasserturm auf dem Werder, liebevoll auch „Umgedrehte Kommode“genannt, vorbei in die Altstadt gegangen.

Erste Eindrücke aus der Bremer Altstadt: Der St. Petri Dom mit seinen markanten Türmen, ein Blick in den ruhigen Innenraum mit beeindruckender Gewölbearchitektur, das historische Rathaus am Marktplatz – hier zunächst „nur“ von der Seite – sowie das Bismarckdenkmal neben dem Dom.

Danach kamen wir auf den Marktplatz. Dort steht die Rolandstatue, der Wächter für die Freiheit und die Rechte der Stadt, eine Rolle, die er bereits seit 1404 erfüllt.

Hier sehen wir auch das Bremer Rathaus von vorne – da kann man eigentlich nur noch „Wow“ sagen.

Nicht ganz unbekannt sind natürlich auch die Bremer Stadtmusikanten. Hier haben wir gleich zwei Versionen gefunden – eine davon ist wohl die richtige.
Daneben begegnet man in der Innenstadt auch weiteren Figuren, wie dem Schweinehirten mit seiner Herde in der Sögestraße.
Der Handy-Vorreiter in gelb bekommt hier wieder einen neue Aufgabe.

Eindrücke aus der Böttcherstraße: Kunstvolle Details, Backsteinarchitektur, enge Durchgänge und kleine Manufakturen machen diesen kurzen Abschnitt der Altstadt besonders.

Zum Ende haben wir das Schnoorviertel durchstreift. Das Viertel selbst ist bereits eine Sehenswürdigkeit: enge Gassen, hübsche Cafes und zahhlreiche Läden mit Kunsthandwerk. Es ist immer einen Besuch wert.

Danach ging es zurück an alten Schiffen bzw. deren Nachbauten vorbei , die als Locations genutzt werden, zum Wohnmobilplatz. Damit neigte sich unser letzter Tag dem Ende.


Müde, aber zufrieden ließen wir den Tag ausklingen.

✍ Überarbeitet am: 27. Februar 2026

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4-Städte Trip

  • 4 Städte Trip

    Bad Salzuflen, Lüneburg, Bremerhaven und Bremen 2023 sind wir losgezogen, um in vier Tagen vier Städte zu besuchen. Begonnen haben wir mit Bad Salzuflen, und nach dem letzten Stopp in Bremen traten wir wieder die Heimreise an. Damit ging unsere Tour leider zu Ende. Alle vier Städte waren auf ihre Art sehenswert, doch Bremen ist…

  • Bad Salzuflen – Ankommen und Durchatmen

    Bad Salzuflen war die erste Station unserer viertägigen Städtetour. Die ersten Eindrücke dieser Reise sind hier zu sehen.

  • Lüneburg – ein entspannter Stadtrundgang

    Lüneburg war die zweite Etappe unserer Städtetour.

  • Bremerhaven – Hafen, Schiffe und Meer

    Bremerhaven war ein maritimer Zwischenstopp unserer Städtetour. Direkt an der Weser erkundeten wir den Hafen, besichtigten historische Schiffe und genossen die besondere Atmosphäre zwischen Meer, Museum und Stadt.

Bremerhaven – Hafen, Schiffe und Meer

In Bremerhaven haben wir uns den Reisemobil-Stellplatz Doppelschleuse, direkt an der Weser, ausgesucht. Zwei Jahre nach unserem Aufenthalt also 2025 wurde der Platz teilweise modernisiert, so dass es jetzt auch möglich sein soll online einen Platz zu reservieren.

Das Schifffahrtsmuseum hat einige Schiffe, die im Außenbereich besichtigt werden können. Leider reichte die Zeit nicht aus, um das Schifffahrtsmuseum zu besuchen – das wird bei Gelegenheit nachgeholt.
Das U Boot Wilhelm Bauer vom Technikmuseum liegt auch in dem Hafen und kann ebenfalls besichtigt werden.
Das Schulschiff Deutschland, ein beeindruckendes 3-Mast Vollschiff, liegt nicht allzuweit entfernt vom Schifffahrtsmuseum. Dort kann man übernachten oder sogar heiraten.

Unterfeuer und Oberfeuer auf den ersten beiden Bildern, die Leuchttürme im neuen Hafen. Auf dem dritten Bild ragt das Atlantic Hotel hinter dem Klimahaus hervor.

Eine Einkaufspassage der anderen Art. So hatten wir es zuvor noch nirgends gesehen. Und noch einige Eindrücke an der Weser.

✍ Überarbeitet am: 27. Februar 2026

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  • 4 Städte Trip

    Bad Salzuflen, Lüneburg, Bremerhaven und Bremen 2023 sind wir losgezogen, um in vier Tagen vier Städte zu besuchen. Begonnen haben wir mit Bad Salzuflen, und nach dem letzten Stopp in Bremen traten wir wieder die Heimreise an. Damit ging unsere Tour leider zu Ende. Alle vier Städte waren auf ihre Art sehenswert, doch Bremen ist…

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    Bad Salzuflen war die erste Station unserer viertägigen Städtetour. Die ersten Eindrücke dieser Reise sind hier zu sehen.

  • Lüneburg – ein entspannter Stadtrundgang

    Lüneburg war die zweite Etappe unserer Städtetour.

  • Bremen mit dem Wohnmobil – letzter Tag unserer Städtetour

    Am letzten Tag unserer Städtetour erkundeten wir Bremen zu Fuß. Vom Stellplatz Am Kuhhirten ging es entlang der Weser in die Altstadt mit ihren bekannten Sehenswürdigkeiten.

Lüneburg – ein entspannter Stadtrundgang

Bei der Ankunft auf dem Lüneburger Stellplatz gab es einen sehr starken Regenschauer zur Begrüßung. Zum Glück war nach nicht allzulanger Zeit alles vorbei.

Nach dem Schauer haben wir uns dann auf in die Stadt gemacht.

Der „Alte Kran“ wurde schon 1797 erbaut und hat die Zeit überdauert. Die St. Johanniskirche haben wir uns dann auch von innen angesehen.

Lüneburg ist auch Drehort einer bekannten Fernsehserie.

✍ Überarbeitet am: 27. Februar 2026

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    Bad Salzuflen, Lüneburg, Bremerhaven und Bremen 2023 sind wir losgezogen, um in vier Tagen vier Städte zu besuchen. Begonnen haben wir mit Bad Salzuflen, und nach dem letzten Stopp in Bremen traten wir wieder die Heimreise an. Damit ging unsere Tour leider zu Ende. Alle vier Städte waren auf ihre Art sehenswert, doch Bremen ist…

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    Am letzten Tag unserer Städtetour erkundeten wir Bremen zu Fuß. Vom Stellplatz Am Kuhhirten ging es entlang der Weser in die Altstadt mit ihren bekannten Sehenswürdigkeiten.

Bad Salzuflen – Ankommen und Durchatmen

Bad Salzuflen hat einen Stellplatz der für 65 Wohnmobile Platz bietet. Ende Juli 2023 waren nicht allzu viele Besucher. Sanitäre Anlagen können in der VitaSol Therme ca. 3 Minuten entfernt gegen Gebühr genutzt werden. Die Auslastung des Platzes lässt sich über eine Webcam beobachten.

Vom Stellplatz bis zur Altstadt sind es etwa 1,3 Kilometer. Der Weg führt durch den Kurpark, der mit seinen breiten Wegen und gepflegten Anlagen einen angenehmen Einstieg in den Besuch der Stadt bietet.

Schon beim Ankommen in der Stadt fällt das Gradierwerk sofort auf – ein Bauwerk, das man kaum übersehen kann. In der Altstadt reiht sich ein historisches Haus ans nächste, die dem Ort seinen besonderen Charakter verleihen.

✍ Überarbeitet am: 27. Februar 2026

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    Bad Salzuflen, Lüneburg, Bremerhaven und Bremen 2023 sind wir losgezogen, um in vier Tagen vier Städte zu besuchen. Begonnen haben wir mit Bad Salzuflen, und nach dem letzten Stopp in Bremen traten wir wieder die Heimreise an. Damit ging unsere Tour leider zu Ende. Alle vier Städte waren auf ihre Art sehenswert, doch Bremen ist…

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    Lüneburg war die zweite Etappe unserer Städtetour.

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Bad Salzuflen, Lüneburg, Bremerhaven und Bremen

2023 sind wir losgezogen, um in vier Tagen vier Städte zu besuchen. Begonnen haben wir mit Bad Salzuflen, und nach dem letzten Stopp in Bremen traten wir wieder die Heimreise an.

Damit ging unsere Tour leider zu Ende. Alle vier Städte waren auf ihre Art sehenswert, doch Bremen ist uns in besonderer Erinnerung geblieben.

Ein Tag pro Stadt ist zwar recht kurz, aber es gibt noch viele Ziele die darauf warten entdeckt zu werden.

✍ Überarbeitet am: 27. Februar 2026

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