Ein paar Tage an der Nordsee – auf der Suche nach Luft, Ruhe und Erholung
Im Herbst habe ich mir eine Coronainfektion eingefangen. Nach dem Abklingen war noch immer ein starker Husten vorhanden. Also habe ich beschlossen, einige Tage an die Nordsee zu fahren – nicht zuletzt, weil die Temperaturen noch „erträglich“ waren.



Als erstes Ziel hatte ich Norddeich geplant. Um möglichst früh dort zu sein (nur drei Nächte Aufenthalt erlaubt), machte ich in Schüttorf eine Zwischenstation. Der Stellplatz war kostenlos und sogar mit Ver- und Entsorgung ausgestattet. Er lag auf einem Parkplatz und war nicht besonders schön, aber zum Übernachten absolut ausreichend – danke an Schüttorf.
Tag 1: Ankunft Norddeich
Am nächsten Tag bin ich dann ganz früh los Richtung Norddeich. Bis zum Ziel war freie Fahrt. Auf der A31 war es relativ entspanntes Fahren. Nach der Ankunft auf dem Stellplatz in Norddeich habe ich zunächst die Tickets 3 x 17 € Stellplatzgebühr und 3 x 1,80 € Gästebeitrag gelöst (Stand: Ende 2025). Der Platz hat 100 Stellplätze, war aber nicht stark belegt.
Strom habe ich auch angeschlossen und 2 € für 4 kW eingeworfen, da es im Winter mit Solar nicht ausreichend Kapazität gibt, vor allem nicht beim Laden der Fahrradakkus.
Für die Ver- und Entsorgung musste nichts extra bezahlt werden, es war alles im Preis enthalten.

Weitere Informationen zu Norddeich
Über Greetsiel zum Leyhörner Außentief
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Fahrradtour über Greetsiel
Nach der Ankunft in Norddeich hat als erstes eine Fahrradtour Richtung Greetsiel auf dem Programm gestanden.
Tag 2 – Mit der Fähre nach Norderney
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Ausflug nach Norderney
Für den zweiten Tag in Norddeich habe ich einen Ausflug nach Norderney geplant. Dazu musste ich früh aufstehen, da erstmal ein kleiner Fußmarsch zur Fähre anstand.
Tag 3 – Besuch in der Seehundstation Norddeich
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Seehundstation Norddeich
Die Seehundstation Norddeich liegt nur wenige hundert Meter vom Stellplatz entfernt. Zwischen eindrucksvollen Informationen zur Vergangenheit des Seehundschutzes und der lebhaften Fütterung der Jungtiere wurde deutlich, wie wichtig diese Arbeit heute ist.
Fahrradtour nach Dornumersiel
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Fahrradtour von Norddeich nach Dornumersiel
Nach dem Besuch der Seehundstation habe ich das Fahrrad herausgeholt und habe eine Fahrradtour von Norddeich nach Dornumersiel gemacht
Tag 4 – Ankunft in Harlesiel
Am nächsten Tag musste ich den Platz dann verlassen. Zunächst musste ich eine neue Gasflasche haben, die an einer Tankstelle mit 32,50 Euro etwas teurer als gewohnt war.
Dann bin ich weiter nach Harlesiel gefahren. Dort gibt es einen Platz, der auch im Winter eine Ver- und Entsorgungsstation anbietet. Der Preis incl. Gästebeitrag, Duschen, Toilettennutzung und sogar Strom betrug 19 Euro (Stand: Ende 2025).

Die Besucherzahl war übersichtlich. Im Hintergrund die freie Fläche ist in der Saison ein Campingplatz.

Zum ersten mal habe ich eine automatische WC Kassetten Reinigung in Anspruch genommen. Da es auch nicht sauberer wird spare ich mir demnächst die 2 Euro und mache es auf die herkömmliche Art.

Der Platz war gut ausgestattet, Duschen, Toiletten – alles im Preis enthalten. Nur Waschmaschine und Trockner mussten mit 3,50 Euro per App bei Bedarf hinzugebucht werden.
Weiteres zu Carolinensiel / Harlesiel
Tour entlang der Nordsee in Richtung Hornumersiel
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Fahrradtour nach Horumersiel
Die Fahrradtour nach Horumersiel führte von Harlesiel aus über Deiche und schmale Wege bis hinter Horumersiel. Schafe auf der Strecke, weite Wiesen zwischen See und Deich und ein ruhiger Blick über das Watt prägten die Tour.
Tag 5 – Mit dem Fahrrad nach Jever
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Radtour von Harlesiel nach Jever – durchs friesische Binnenland
Radtour von Harlesiel nach Jever durchs friesische Binnenland – mit Weihnachtsmarkt, Schlossblick und windigem Rückweg über Carolinensiel.
Tag 6 – Ankunft in Leer
Zwischenstation auf der Rückfahrt in Leer
In Leer gibt es einen kostenlosen Stellplatz in der Stadt. Dieser hat allerdings nur 5 Plätze und ich hatte Glück einen zu ergattern. Es gibt sogar eine Ver- und Entsorgungsstation, die allerdings dann kostenpflichtig ist.
Eigentlich wollte ich hier übernachten, nachdem ich allerdings den Hafen und die Fußgängerzone angeschaut hatte, habe ich dann doch beschlossen komplett zurück zu fahren. Es gab hier im Moment nichts was ich mir noch anschauen wollte.
Ein paar Eindrücke der Buden in der Fußgängerzone. Das Fischbrötchen hier hat jedenfalls gut geschmeckt.




Die Reise hat ihren Zweck erfüllt. Meinen Atemwegen ging es bedeutend besser. Selbst mit dem Asthma hatte ich weniger Probleme, für einen dauerhaften Erfolg war die Reise allerdings zu kurz.
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