Teil der Reise Zwischen Safari, Meer und Metropole
Übernachten im Serengeti-Park Hodenhagen
Am Ankunftstag stellten wir das Wohnmobil auf einen Stellplatz direkt auf dem Gelände ab und verbrachten dort die Nacht. Der Platz muss im Vorfeld schriftlich oder telefonisch gebucht werden. Bis auf ein weiteres Wohnmobil waren wir die einzigen auf dem Übernachtungsplatz. Die Plätze sind alle mit Strom ausgestattet, zudem gibt Ver- und Entsorgung sowie Sanitäranlagen, die wir allerdings nicht benötigt hatten.
Kleintiergehege am Abend
Am Abend der Ankunft sind wir noch in den Teil des Parks gegangen, den man zu Fuß erkunden kann. Dort befinden sich vor allem kleinere Gehege, darunter auch einige, in denen man sich frei zwischen den Tieren bewegen darf. Es war ein entspannter Einstieg ohne großen Trubel.


Die Erdmännchen sind schon lange gern gesehene Tiere von uns.
Die neugierigen Erdmännchen beobachten aufmerksam ihre Umgebung, während das Pinselohrschwein gemütlich im Gehege nach Futter sucht.


Die Zwergotter zeigen sich verspielt und lebhaft, und der kleine Panda war dabei ganz klar mein persönliches Highlight an diesem Tag


Besonders spannend: Die schwarzweißen Varis bewegen sich frei im Gehege und kommen den Besuchern dabei erstaunlich nah.


Das Stachelschwein war eher ruhig und gemächlich unterwegs, während das Totenkopfäffchen deutlich neugieriger war und geschickt auf Erkundungstour ging. Besonders auffällig war dabei seine Beweglichkeit und wie selbstverständlich es seine Umgebung erkundet hat.
Die Safari zu dem Großwild
Für den nächsten Tag stand dann das eigentliche Highlight auf dem Programm: eine gebuchte „Safari“ durch den Park.
Nachdem wir am nächsten Tag das Wohnmobil auf dem dafür vorgesehenen Parkplatz abgestellt hatten, sind wir zum Abfahrtspunkt unserer Safari gegangen. Da es die erste Fahrt war, waren fast keine weiteren Gäste im Fahrzeug.


Die Löwen lagen völlig entspannt im Gras und wirkten fast wie große, ruhige Beobachter ihrer Umgebung. Trotz ihrer beeindruckenden Größe strahlten sie eine unglaubliche Gelassenheit aus und ließen sich von den vorbeifahrenden Fahrzeugen nicht stören.


Die Dromedare kamen erstaunlich nah an das Fahrzeug heran und schauten neugierig, fast so, als würden sie selbst die Besucher mustern. Besonders faszinierend war ihre ruhige Art, während sie sich langsam bewegten.


Der Gepard schritt ruhig und elegant zwischen den Bäumen hindurch, aufmerksam und jederzeit bereit, sich lautlos weiterzubewegen. Seine Bewegungen wirkten leicht und kontrolliert – genau die Eleganz, die man mit diesem Tier verbindet.


Die Bisons wirkten kraftvoll und ruhig zugleich, während sie gemächlich über das Gelände zogen. Ihre massige Erscheinung und die langsamen Bewegungen unterstrichen ihre beeindruckende Präsenz.
Die Emus bewegten sich aufmerksam durch ihr Gehege und beobachteten neugierig ihre Umgebung.
Die Giraffen mit der Hand füttern
Zum ersten Höhepunkt der Fahrt gehörten die Giraffen. Der Fahrer öffnete Türen und Fenster, und plötzlich standen wir ihnen erstaunlich nah gegenüber. Zwei Eimer mit frischen Blättern wurden bereitgestellt – und schon begann das Füttern.




Die Giraffen ließen sich nicht lange bitten und kamen neugierig direkt ans Fahrzeug. Mit ihren langen Zungen griffen sie geschickt nach den Blättern – ein Erlebnis, das man so schnell nicht vergisst.



Bei den Nashörnern von Gesicht zu Gesicht
Für mich etwas ganz Besonderes waren die Nashörner. Wir konnten aus dem Fahrzeug aussteigen und standen den beeindruckenden Tieren direkt gegenüber – lediglich getrennt durch einige sehr große Steine, was dann doch etwas beruhigend war, wenn man die riesigen Tiere aus nächster Nähe erlebt.
Die Nähe war wirklich beeindruckend: Man konnte jede Bewegung beobachten und bekam ein gutes Gefühl dafür, wie ruhig und gleichzeitig kraftvoll diese Tiere wirken.



Besonders faszinierend war auch, wie entspannt die Nashörner miteinander und mit den Zebras umgingen – trotz ihrer Größe wirkte alles ruhig und fast gelassen.



Tschüss Nashörner.




Wir fuhren dann wieder zum Ausgangspunkt und gingen zum Wohnmobil. Mit vielen tollen Eindrücken im Gepäck verabschiedeten wir uns vom Park und fuhren weiter zu unserem nächsten Ziel.
Weitere Infos auf der Serengeti-Park Seite
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