Unser Wohnmobil

Warum dieses Modell?

Die Wahl des Wohnmobils hat einige Zeit gedauert. Zunächst war ein 6,50 Meter langes Modell in der engeren Auswahl – von Anfang war es jedoch fast sicher, dass es ein Knaus werden sollte. Besonders vorteilhaft fanden wir unter anderem, dass die gesamte Ver- und Entsorgung unter einer Klappe zusammengefasst ist.

Nach einigem Hin und Her fiel die Entscheidung dann doch auf den 7,50 Meter langen SUN TI MEG SELECTION. Ausschlaggebend waren unter anderem die große Garage sowie das wahlweise Doppel- oder Einzelbett. Ein weiterer Pluspunkt war, dass dieses Modell als Vorführfahrzeug bereits abholbereit beim Händler auf dem Hof stand. Der Preis war ebenfalls unschlagbar.

Technische Daten:

Länge: 7,47 m
Breite: 2,34 m
Höhe: 3,11 m
Leergewicht:3110 kg
Gesamtgewicht: 4400 kg
Leistung:150 PS

Innenansicht:

Im Laufe der Zeit haben sich einige Nachteile gezeigt, die sich jedoch lösen ließen. Ich kann mir auch kaum vorstellen, dass es ein Modell gibt, das in allen Punkten perfekt zu einem passt.

In den beiden Kleiderschränken hängen die Stangen so tief, dass Hemden zum Teil auf dem Boden aufliegen. Mit dem abgebildeten speziellen Kleiderbügel lässt sich das um ein paar entscheidende Zentimeter ausgleichen.

Auch einige Schränke waren von der Aufteilung her nicht optimal. Mit zusätzlichen Innenwänden und Einlegeböden konnten wir sie jedoch an unsere Bedürfnisse anpassen.

Erweiterungen

Ein Jahr nach dem Kauf wurde einiges aufgerüstet. Im ersten Schritt kamen eine Klimaanlage, 2 × 120 Watt Solar (inkl. Regler), eine 100-Ah-Lithiumbatterie und eine Alarmanlage dazu. Diese Arbeiten habe ich in einer Werkstatt machen lassen.

Danach folgten eigene Erweiterungen: ein kräftiger Wechselrichter mit Steckdose in der Garage zum Laden der E-Bikes sowie eine zusätzliche Steckdose im Innenraum, z. B. für Laptop (zu hohe Leistung für einfachen 12 Volt Adapter) und Ladegeräte wie etwa für den Staubsauger. Der Wechselrichter ist mit einer 100-Ampere-Sicherung sowie einem zusätzlichen Schalter in der Zuleitung abgesichert. Außerdem kam ein Router hinzu, der über zwei SIM-Einschübe verfügt und wahlweise auch über ein externes WLAN gespeist werden kann. Ein Tresor unter dem Beifahrersitz – einfach fürs gute Gefühl – kam ebenfalls dazu.

Zwei Jahre später folgten eine Anhängerkupplung und Hubstützen. Zusätzlich kamen nochmals 2 × 120 Watt Solar sowie eine zweite Lithiumbatterie dazu und die Alarmanlage wurde noch mit einem Pro-Finder nachgerüstet.

Um wirklich autark zu stehen und dabei die E-Bike-Akkus zu laden, wird schon spürbar mehr Leistung benötigt – vor allem, weil das neue Rad zwei Akkus mit zusammen 1.250 Wh hat. Allein diese Kapazität liegt schon in der Größenordnung eines 100-Ah-Aufbauakkus, dazu kommen noch die Verluste des Wechselrichters. Ein passendes 12-Volt-Ladegerät für diese Akkus habe ich bislang noch nicht gefunden. Vielleicht ergibt sich hier noch eine effizientere Lösung – ganz abgeschlossen ist dieses Kapitel also noch nicht.

Mit der Zeit wurde aus einem Serienfahrzeug unser ganz persönliches Wohnmobil. Viele kleine Anpassungen haben es an unsere Bedürfnisse angepasst. Perfekt ist es vielleicht nicht – aber für uns genau richtig.

✍ Überarbeitet am: 22. Februar 2026

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